Vermischtes
«Entführung» Neuheim (ZG): Vater wusste nicht, was er tat
Der Vater, der seine beiden Kinder nach Italien «entführte», leidet laut der Polizei unter einem «ernsthaften medizinischen Problem». Er habe den Bezug zur Realität verloren. Der Mann wird noch heute in eine Spezialklinik verlegt.
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Der Familienvater sei sich nicht im Klaren gewesen, was um ihn herum vorgehe. Die Probleme des 50-jährigen Mannes seien aber nicht psychischer, sondern organischer Art, hält die Polizei fest. Strafrechtlich liege gegen den Vater nichts vor.
Seit gestern Abend spät sind der südlich von Mailand aufgegriffene Vater und seine beiden Kinder wieder zuhause. Sie trafen in Polizeibegleitung im Kanton Zug ein. Die Kinder befinden sich wieder in der Obhut der Mutter.
Von der Polizei eskortiert
Die italienische Polizei hatte den Vater und seine beiden Söhne gestern Abend bis zur Schweizer Grenze in Chiasso gebracht. Dort übernahmen Schweizer Polizisten die zuvor Vermissten und brachten sie in einem Polizeiauto zurück in den Kanton Zug. Der Mann machte bei seiner Ankunft einen psychisch verwirrten Eindruck, weshalb er sogleich in ein Spital gebracht wurde.
Kindern geht es gut
Den Kindern geht es gemäss dem Zuger Polizeisprecher Marcel Schlatter gut. Auch während der Reise nach Italien sei es ihnen blendend gegangen. «Es war zwar ein Ausflug in ein Einkaufszentrum geplant, aber dann freuten sie sich über die Reise mit ihrem Vater nach Italien.» Geschlafen hätten sie wohl im Auto.
Als das Benzin ausging und der Vater mit seinen 7- und 10-jährigen Söhnen südlich von Mailand auf einer Raststätte strandete, machten die Knaben das Beste daraus und vertrieben sich die Zeit, indem sie mit Lastwagen-Chauffeuren spielten. Diese gaben ihnen auch etwas zu essen.
Hohe Kosten für die Suche
Die Suche nach den Vermissten war mit grossem Aufwand betrieben worden. Nach der Vermisstmeldung am Montagabend löste die Zuger Polizei einen Grosseinsatz aus und schrieb die drei Personen im Schengener Informationssystem aus. Sie wurde bei der Suche von der Schweizer Armee unterstützt, die unter anderem einen Super Puma Helikopter einsetzte.
Wer für die entstandenen Kosten aufkommen muss, ist laut dem Zuger Polizeisprecher Marcel Schlatter derzeit schwierig zu sagen. Immerhin werde die Armee dem Kanton Zug für den Super Puma nichts in Rechnung stellen.
(sda/ bucf/ halg)
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J. Zihlmann, Salinas
)
(casasinnombre
Verfasst am: 10.2.2011 19:07
Gut raus gekommen
Ein grosses BRAVO an die Zugerpolizei und ihrem... [1] mehr
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K. Müller, Zürich
)
(gengafan
Verfasst am: 10.2.2011 16:50
Schön, dass alles gut ausgegangen ist
Schön auch, dass die Armee dem Kanton Zug nichts... mehr
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R. Meier
Verfasst am: 10.2.2011 16:01
Aha, man versucht also mit allen Mitteln, "mildernde
Umstände" zu finden - Kuschljustiz pur. [2]
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