Schweiz
Verein Antifeminismus reicht Beschwerde ein
Der Streit um die Bekanntmachung von Frauenhäusern geht in die nächste Runde: Der Verein Antifeminismus (AF) legt gegen die superprovisorischen Verfügungen gegen den Webseiten-Eintrag der IG Antifeminismus (IGAF) Beschwerde ein.
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«Wir werden nächste Woche eine Eingabe machen», sagte Urs Bleiker, Präsident des Vereins. Es sei allerdings nicht das Ziel, erneut dazu aufzurufen, die Standorte der Frauenhäuser bekanntzumachen.
Vielmehr gehe es ihm um das Verbot zum Datensammeln, das mit der superprovisorischen Verfügung erwirkt worden sei, erklärte er. «Es kann doch nicht verboten sein, Leute dazu aufzurufen, Adressen zu sammeln», sagte Bleiker.
Aufruf zur Datensammlung
Die IGAF hatte in der vergangenen Woche auf ihrer Webseite einen Aufruf lanciert, Adressen von Frauenhäusern publik zu machen. Darauf rief die Dachorganisation der Frauenhäuser der Schweiz und Liechtenstein (DAO) die Justiz an und erwirkte eine superprovisorische Massnahme.
Zuvor hatte bereits das Frauenhaus Luzern eine superprovisorische Massnahme mit gleicher Richtung erreicht.
Die Dachorganisation der Frauenhäuser der Schweiz und Liechtenstein (DAO) wollte den Aufruf zur Veröffentlichung der Frauenhaus-Adressen wie auch die Bekanntgabe der Standorte verbieten lassen.
Den umstrittenen Aufruf, Adressen von Frauenhäusern zu melden, nahm die IGAF in der Folge vom Netz.

Verein Antifeministen (AF) & Interessengemeinschaft Antifeminismus (IGAF)
Der 2010 gegründete Verein Antifeministen hat rund 100 Mitglieder. Zweck des Vereins ist «die Bekämpfung der feministischen Ideologie».
Laut AF-Vereinspräsident Urs Bleiker haben sich bei der Interessengemeinschaft Antifeminismus – einer Splittergruppe des Vereins – bisher ungefähr 2500 Sympathisanten des AF angeschlossen.
Die IGAF behauptet, dass Frauenhäuser Frauen in Scheidungsverfahren Vorteile gegenüber ihren Männern verschaffen. Väter würden oft mit Absicht und fälschlicherweise der Gewalt oder des sexuellen Missbrauchs bezichtigt. Die selbst ernannten Antifeministen verlangen deshalb, dass die Kantone «geschlechtsneutrale Familienhäuser» einrichten.
(sda/schubeca)
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U. Schüpbach, Biel/Bienne
)
(Artura
Verfasst am: 24.1.2011 10:17
Total daneben
Die Aktionen dieses "Vereins" finde ich... [1] mehr
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Y. yyy yyy, irgendwo
)
(Yahoo
Verfasst am: 24.1.2011 0:17
D. Generation 12.08
Es ist mir unverständlich, wie eine Frau einen... [1] mehr
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P. Van Damme, Windhoek
)
(damme
Verfasst am: 23.1.2011 16:20
Kampf dem Feminismus ja, aber...
Es war absehbar, dass die Veröffentlichung der... mehr
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