Schweiz
Landschaftsruhezonen werden für Flugzeuge (fast) tabu
Flugzeuge und ungetrübtes Naturerlebnis – das verträgt sich schlecht. In Landschaften, die zur Erholung der Menschen besonders geeignet sind, soll es deshalb künftig weniger Fluglärm geben. Piloten sollen diese Gebiete möglichst umfliegen.
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Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) hat vier Gebiete als Landschaftsruhezonen ausgewiesen.
Dabei handelt es sich um den Nationalpark im Engadin einschliesslich einer Erweiterung im Norden und Osten, das Gebiet Adula/Greina im Grenzgebiet der Kantone Graubünden und Tessin sowie die Regionen Binntal und Weissmies im Wallis.
Neuregelung gilt ab Mitte März
Um den Erholungscharakter dieser Regionen zu bewahren, sollen die Piloten von Motorflugzeugen die Gebiete meiden. Sollte dies nicht möglich sein - etwa wegen eines Wetterumschwungs -, sind die Piloten aufgefordert, die Gebiete auf kürzestem Weg und in möglichst grosser Höhe zu überfliegen.
Die schon heute gültige Mindestflughöhe von 150 Metern über nicht besiedelten Gebieten in der Schweiz muss auf jeden Fall eingehalten werden.
Die Weisung für Piloten wird auf der Luftfahrtkarte der Schweiz angebracht. Deren aktualisierte Ausgabe erscheint Mitte März, wie es beim BAZL auf Anfrage hiess. Ab dann sollten Erholungssuchende in den Landschaftsruhezonen also weitgehend von Fluglärm verschont bleiben.
12 Regionen geprüft – 4 «Gewinner»
Bereits im Jahr 2000 hatte der Bundesrat mit dem Sachplan Infrastruktur der Luftfahrt (SIL) das UVEK beauftragt, das Netz der Gebirgslandeplätze in der Schweiz zu überprüfen. Gleichzeitig liess er abklären, wie und wo Landschaftsruhezonen für Erholungssuchende geschaffen werden können.
Das BAZL schlug darauf vier solche Ruhezonen vor. Überprüft wurden zwölf Gebiete. Nachdem eine Befragung von aviatischen und Umweltorganisationen zu dem Vorschlag Ende 2009 ein überwiegend positives Feedback ergab, hat das BAZL die vier Landschaftsruhezonen nun festgelegt.
(sda/falt)
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E. Wille, Rosenfeld
)
(summerof18
Verfasst am: 13.1.2011 20:47
.. was solls.
Ist ja kein Problem, so lange man den Fluglärm... mehr
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