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Papst spendet Segen Urbi et Orbi

Freitag, 24. Dezember 2010, 23:23 Uhr, Aktualisiert 25.12.2010, 0:33 Uhr

In seiner traditionellen Weihnachtsbotschaft hat Papst Benedikt XVI. an die Krisenherde der Welt erinnert und den Betroffenen Kraft und Hoffnung durch die Verkündung der Geburt Jesu gewünscht. Im Anschluss erteilte der Papst den Segen Urbi et Orbi (der Stadt und dem Erdkreis).

Das Licht von Weihnachten solle «Israelis und Palästinenser bei der Suche nach einem gerechten und friedlichen Zusammenleben» leiten, sagte der Papst am Weihnachtstag. In seiner Ansprache ging er auch auf die Krisenherde Somalia, Elfenbeinküste und Darfur ein.

Er hoffe, dass die Geburt Jesu den Menschen dort «Perspektiven eines beständigen Friedens und eines echten Fortschritts» eröffne, sagte Benedikt. Er erinnerte auch an die Betroffenen der jüngsten Naturkatastrophen in Ländern wie Venezuela und Kolumbien.

Tausende Gläubige an Messe «Tagesschau vom 24.12.2010»

Er hoffe, dass die Geburt Jesu, die an Weihnachten gefeiert wird, «Sicherheit und Achtung der Menschenrechte in Afghanistan und Pakistan» fördere und eine «Versöhnung auf der Halbinsel Korea» bewirke.

Nach der Erteilung des Segens wünschte Papst Benedikt XVI. den Zehntausenden Gläubigen, die sich auf dem Petersplatz versammelt hatten, in zahlreichen Sprachen ein frohes Weihnachtsfest, darunter auch in seiner Muttersprache Deutsch.

Bild Die Krippenlandschaft
Eine 25 Meter breite Krippe erstreckt sich über 300 Quadratmeter mitten auf dem Petersplatz. reuters

Inmitten der grossen Sicherheitsbedenken nach den Paketbombenanschlägen auf zwei Botschaften in Rom hatte der Papst am Freitag die traditionelle Christmette gefeiert. In seiner Predigt im Petersdom erinnerte Benedikt an die Geburt Jesu Christi und betete, dass die Gläubigen Christus ähnlicher würden.

Umgeben von Leibwächtern schritt der Papst zu Beginn und am Ende der Messe durch den Mittelgang des Petersdoms und hielt mehrmals an, um ihm entgegen gestreckte Babys zu segnen.

Papst spendet Urbi et Orbi «Tagesschau am Mittag vom 25.12.2010»

Die Christmette ging in diesem Jahr ohne Zwischenfälle zu Ende. 2008 und 2009 war der Papst während seines Einzugs in den Petersdom von einer psychisch kranken Frau angegriffen worden. Er blieb aber beide Male unverletzt.

(sda/weis)

Kommentare aktiv...

W. Kathriner, Sarnen
(A. Mann)
Verfasst am: 25.12.2010 22:42

habt Mitleid mit den armen Sekten-Gurus hier

welche keine fröhliche Weihnachten feiern... mehr

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B. Froehlich, Petra / Lesbos
(B.Froehlich Mann)
Verfasst am: 25.12.2010 20:31

Etwas stimmt nicht

Es wird gesagt, ein Gott sei der hoechste... mehr

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I. Ndlovu, Mbombela
(Ndlovu Mann)
Verfasst am: 25.12.2010 17:10

Der sollte lieber Brot...

..und Kondome spenden... waere fuer die Menschen... mehr

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