International
Anschlag in Stockholm zieht Kreise bis London
Im Zusammenhang mit dem Terroranschlag in Schweden hat es auch eine Hausdurchsuchung in Grossbritannien gegeben. Wie die Nachrichtenagentur AP meldete, wurde eine Wohnung in Bedfordshire in Mittelengland durchsucht. Zuvor gab es Berichte, dass der Attentäter in Luton gelebt und an der Universität von Bedfordshire studiert habe.
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Bei der Aktion gab es keine Festnahmen und es wurde auch kein «gefährliches Material» gefunden, wie die Behörden erklärten.
Erster Anschlag dieser Art
Bei zwei Detonationen in einer belebten Einkaufsstrasse in Stockholm gab es am Samstag zwei Verletzte, zudem kam der Attentäter ums Leben. Der schwedische Aussenminister Carl Bildt sprach von einem fehlgeschlagenen Attentat, das katastrophal hätte ausgehen können.
Medienberichten zufolge deutet ein Bekennerschreiben auf einen islamistischen Hintergrund hin. Die schwedische Polizei geht nach eigenen Angaben davon aus, dass die Explosionen auf der Einkaufsstrasse Drottninggatan von einem Einzeltäter verübt wurden. Sollte es sich um ein Selbstmordattentat handeln, wäre es der erste derartige Anschlag in Schweden, sagte ein Polizeisprecher.
Erhöhung der Alarmstufe im Oktober
Die Polizei gehe von einem Terrorakt aus, die Terrorwarnstufe werde aber nicht erhöht. Erst im Oktober war die Alarmstufe in Schweden erhöht worden, Grund war damals eine «Verlagerung von Aktivitäten» von Gruppierungen im Land, die den Behörden zufolge möglicherweise Terroranschläge planen.
Ministerpräsident Fredrik Reinfeldt verurteilte den Anschlag als nicht hinnehmbar. Schweden sei eine offene Gesellschaft, in der Menschen mit verschiedenen Glaubensrichtungen und kulturellen Hintergründen Seite an Seite zusammenleben könnten. Zugleich warnte Reinfeldt vor Spekulationen, die zu voreiligen Schlüssen und Spannungen innerhalb der Gesellschaft führen könnten.
Muslime verurteilen Anschlag und demonstrieren
Bei einer von Muslimen organisierten Demonstration gegen den Terroranschlag gingen am Sonntagabend rund 100 Menschen auf die Strasse. «Wir fühlten uns verantwortlich dafür, den Anschlag scharf zu verurteilen», sagte Samaa Sarsour, eine der Organisatorinnen. «Aber es wäre naiv zu glauben, dass die gestrigen Ereignisse keine negativen Auswirkungen auf die Wahrnehmung von Muslimen in Schweden haben werden.»
(dapd/halp)
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S. Bieri
Verfasst am: 13.12.2010 18:10
Lächerlich
Eine Frage die ich mir immerwieder stelle........ mehr
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A. Guant, Sunybeach
)
(Guant
Verfasst am: 13.12.2010 11:44
Wachsam bleiben und Ermittlungen abwarten
es sieht so aus, dass die schwedischen Medien... [1] mehr
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