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Wikileaks-Anwalt wittert Verschwörung

Sonntag, 12. Dezember 2010, 3:17 Uhr

Der Anwalt von Wikileaks-Gründer Julian Assange, Mark Stephens, glaubt an eine Verschwörung gegen seinen Klienten. Als Drahtzieher vermutet Stephens die USA, wie er in der «Bild am Sonntag» sagte. Derweil kam es auch in der spanischen Hauptstadt Madrid wieder zu Protesten gegen die Festnahme von Assange.

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«Die Sexsache ist doch nur ein vorgeschobener Tatvorwurf wegen eines Delikts, das die Inhaftierung des Verdächtigen ermöglicht, während die Ermittlungen im Zusammenhang mit dem eigentlichen, schwereren Verbrechen andauern», sagte Stephens.

Wikileaks-Chef verhaftet (10vor10 vom 7.12.2010)

Die schwedische Justiz hat gegen den Gründer der Internet-Enthüllungsplattform einen internationalen Haftbefehl wegen sexueller Vergehen erwirkt, der Mann ist seit Freitag in Grossbritannien in Haft.

Washington bereitet sich vor

In Washington werde derzeit eine Grand Jury vorbereitet, sagte Stephens. Diese werde vielleicht nicht wegen Spionage gegen Assange vorgehen, aber wegen einer Reihe von Anklagepunkten in Verbindung mit Wikileaks.

Assange habe inzwischen eine Einzelzelle bezogen, sagte der Anwalt weiter. «Er hält sich wacker, scheint so gut drauf zu sein, wie es unter den Umständen eben möglich ist.»

Demonstrationen gegen Festnahme

Über 100 Demonstranten haben sich am Samstagabend vor der britischen Botschaft in Madrid versammelt, um für die Freilassung des Wikileaksgrüders Julian Assange zu demonstrieren. Unterstützer der Enthüllungsplattform hatten von Amsterdam bis Sao Paulo Proteste gegen Assanges Inhaftierung angekündigt.

Die Demonstranten in Madrid hielten Schilder mit der Aufschriften wie «Freiheit für Julian Assange» oder «Wahrheit jetzt» in die Höhe und forderten in Sprechchören «Meinungsfreiheit».

(sda/halp)

Kommentare aktiv...

M. Margeau, Au
(Margeau Mann)
Verfasst am: 12.12.2010 10:41

Mehr Demokratie bitte!!

In den Schwedischen Nachrichten wird berichtet,... mehr

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U. Kaiser, Polanica-Zdroj
(uelikaiser Mann)
Verfasst am: 12.12.2010 9:58

Verschwörung

Nein, nur Recht soll geschehen. Assange kann sich... mehr

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A. Sprecher, Zürich
(A.Sprecher Frau)
Verfasst am: 12.12.2010 9:50

Annehmen Heisst nicht Wissen!

Die Anzeige wegen Vergewaltigung hat etwa den... [3]  mehr

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