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Standaktionen als lukrative Methode zum Spenden-Sammeln

Samstag, 4. Dezember 2010, 18:11 Uhr

Mit der Vorweihnachtszeit beginnt auch der Kampf um Spenden. Ideen sind gefragt, wie am besten neue Gönner gewonnen werden können. Wie die «Tagesschau» berichtet, setzen derzeit viele Organisationen auf eine etwas altmodisch anmutende Methode, die sich aber als äusserst rentabel erweist: den direkten Kontakt auf der Strasse.

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Die Spendensammler müssen sympathisch und hartnäckig sein. Häufig sind sie von einer professionellen Agentur bezahlt und gut geschult. Zum Beispiel die Hilfsorganisation Terre des hommes setzt auf solche Standaktionen. Für den hart umkämpften Spendenmarkt habe man sich etwas einfallen, wie Geschäftsführer Stefan Studer gegenüber der «Tagesschau» sagt.

Stefan Studer (Terre des hommes Schweiz) über die Vorteile von Standaktionen

Die Spender unterschreiben meist direkt vor Ort ein Lastschriftverfahren für die entsprechende Hilfsorganisation. Oft über Jahre bleiben sie der Hilfsorganisation dann treu. Genau dies ist das Geheimnis lukrativen Spendensammelns.

Viel effizienter als «Bettelbriefe»

Wie Georg von Schnurbein, Professor für Non-profit-Marketing an der Universität Basel sagt, haben solche Standaktionen gerade im Vergleich zu Spendenbriefen einen enormen Vorteil. Denn dort liegt die Rücklaufquote bei nicht einmal 4 Prozent.

Professor Georg von Schnurbein über die Rücklaufquoten

Laut Professor von Schnurbein können die Hilfsorganisationen mit Standaktionen die Glaubwürdigkeit und das Vertrauen fördern. Dies funktioniert selbst wenn die Spendensammler meist Angestellte einer professionellen Fund-raising-Agentur sind.

Auch Médecins sans frontières hat gute Erfahrungen mit diesem System gemacht. Innert Kürze wurden bei einem Pilotversuch so 2000 Neuspender gewonnen, wie die Organisation gegenüber der «Tagesschau» erklärte.

Am meisten Nutzen haben die Organisationen, wenn die Verwaltungskosten tief bleiben. Dies erreichen die Spender, indem sie wenige Organisationen unterstützen. Bleiben sie dann einige Jahre treu, ist gemäss Experte von Schnurbein der wohltätige Effekt am grössten.

(sf/frua)

Kommentare aktiv...

K. Gsell, Geroldswil
(KG Mann)
Verfasst am: 5.12.2010 12:45

Besser als ungefragt Karten senden

Alles besser als Karten zu schicken. Karten als... mehr

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D. Generation, Bern
(Generation Frau)
Verfasst am: 5.12.2010 9:33

Egal wie und wo

Sei es nun penetrant auf der Strasse, am Telefon,... mehr

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B. Froehlich, Petra / Lesbos
(B.Froehlich Mann)
Verfasst am: 5.12.2010 2:48

Kampf um Spenden

Wenn ich das lese wird mir noch klarer wie krank... mehr

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