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International

Treibhaus Erde: Krise sorgte für weniger C02-Ausstoss

Montag, 22. November 2010, 3:21 Uhr

Die weltweite Wirtschaftskrise hat den Ausstoss von Kohlendioxid 2009 zwar etwas gesenkt, laut einer neuen Studie war der Effekt aber nicht so stark wie erhofft. Im Vergleich zum Vorjahr sank der Ausstoss von Treibhausgasen um 1,3 Prozent, wie aus einer in «Nature Geoscience» veröffentlichten Untersuchung hervorgeht.

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Zwei Schulen machen Schule: mit CO2-Sparprojekten (Einstein vom 4. November 2010)

Die Emissionen gingen zurück, weil etwa die Menschen weniger Auto fuhren und Fabriken weniger produzierten. Die Forscher hatten aber mit einem Rückgang von fast drei Prozent gerechnet.

453 Mio. Tonnen weniger als 2008

«Die gute Seite der Krise ist, dass sie Emissionen reduziert», sagte Pierre Friedlingstein von der Universität im britischen Exeter. Er ist einer der Autoren der Studie.

Im vergangenen Jahr wurden demnach weltweit rund 31 Milliarden Tonnen Kohlendioxid ausgestossen, 453 Millionen Tonnen weniger als im Jahr zuvor. Der Rückgang entspricht der Menge, die die USA in 26 Tagen produzieren.

Weltklimakonferenz der Bürgermeister

Die grossen Städte der Welt wollen gemeinsam gegen den Klimawandel vorgehen. Das beschlossen Stadtoberhäupter aus 120 Ländern zum Abschluss einer Weltklimakonferenz der Bürgermeister (CCLIMA) in Mexiko-Stadt. Sie unterzeichneten einen Zehn-Punkte-Plan, der Ende November dem Weltklimagipfel in Cancún an der mexikanischen Karibikküste vorgelegt werden soll.

In dem Programm sind Massnahmen aufgeführt, mit denen die Städte den Ausstoss von Treibhausgasen vermindern wollen. Im Abschlussdokument der Konferenz betonen die Bürgermeister, ohne den Beitrag der Städte werde der am 29. November in Cancún beginnende Gipfel scheitern. «Kopenhagen war ein Fehlschlag. Man versammelt sich nicht, um sich zu versammeln», sagte der Präsident der Städte, Bürgermeister Kadir Topbas aus Istanbul.

Das Abschlussdokument der CCLIMA finden Sie hier.

In den Vereinigten Staaten ging der Ausstoss mit sieben Prozent verhältnismässig stark zurück. Die Forscher führen das auf drei Einflüsse zurück: Die Wirtschaftskrise, höhere Effizienz und sauberere Energie. Weltweit sei aber vor allem die Konjunktur ausschlaggebend gewesen.

Zunahme des Ausstosses für 2010 erwartet

China erhöhte demnach 2009 gegen den Trend den Ausstoss um acht Prozent, Indien um sechs Prozent. Parallel zur wachsenden wirtschaftlichen Bedeutung der Entwicklungs- und Schwellenländer wächst auch deren Anteil an der Umweltverschmutzung.

War der Westen 1990 noch für rund zwei Drittel der CO2-Emissionen verantwortlich, schrumpfte der Anteil mittlerweile auf 43 Prozent - bei einem insgesamt deutlich gestiegenen Ausstoss. Die letzten Rückgänge des CO2-Ausstosses gab es 1999 und 1992, wie aus den Daten des US-Engergieministeriums hervorgeht.

In diesem Jahr wird es laut der Studie vermutlich zu einem erneuten Anstieg der Emissionen kommen. Vermutlich werde sogar so viel Kohlendioxid in die Luft geblasen wie noch nie zuvor.

(agenturen/halp)

Kommentare aktiv...

J. Lorber, Zürich
(JeffLorber Mann)
Verfasst am: 22.11.2010 17:36

Es gibt keine Klimakolaps

Der ganze Klimahype ist ein Fake! Angetrieben von... mehr

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M. Gasser, Freiburg
(markusgasser Mann)
Verfasst am: 22.11.2010 11:44

Kein Abbau von CO2

Man beachte: Es gibt praktisch keinen Abbau oder... mehr

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E. Hummel, Glarus
(Garteneden Frau)
Verfasst am: 22.11.2010 10:36

Krise

In dem Fall müssen wir die Krise unbedingt... mehr

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