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Angst vor Terror in Deutschland: Verdächtige Pakete gesprengt
Gesprengte Päckchen, gesperrte Gleise. Der Kampf gegen den internationalen Terrorismus hält die deutschen Sicherheitsbehörden in Atem. In Hannover wurde eine Plastiktüte vorsorglich gesprengt. In Köthen wurde ein Paket zerstört, ein ICE wurde evakuiert.
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Wegen einer Plastiktüte musste die Bundespolizei am Mittag mehrere Gleise des Hauptbahnhofs in Hannover sperren. Auf einem Bahnsteig war der verdächtige Gegenstand entdeckt worden. Ein Entschärfungskommando der Bundespolizei zerstörte die Tüte, weil deren Beschaffenheit nicht einzuschätzen war, wie ein Sprecher sagte. Danach wurde die Sperrung der Gleise wieder aufgehoben.
Besitzer rettet seinen Koffer
Einsatzkräfte des Landeskriminalamtes (LKA) sprengten am Morgen im sachsen-anhaltischen Köthen bei einem Imbiss ein Päckchen. Dessen Inhalt habe sich jedoch als ungefährlich erwiesen, sagte eine Polizeisprecherin. Um was für einen Gegenstand es sich handelte, wollte sie nicht sagen. Während der Sprengung musste ein Kreisverkehr gesperrt werden.
In der Berliner Goethestrasse wurde die Polizei zu einem verdächtigen Päckchen gerufen, das auf einem Briefkasten lag. Die Beamten fanden darin allerdings lediglich eine Druckerpatrone. Ein herrenloser Koffer konnte in Duisburg seiner Zerstörung entgehen. Der Besitzer des abgestellten Gepäckstücks meldete sich vor Ort zurück und nahm ihn wieder in Empfang. «Die polizeilichen Absperrmassnahmen sind zurückgenommen. Der Geschäftsbetrieb verläuft wieder normal», teilte die Polizei mit.
Polizei lobt die Zeugen
Im Düsseldorfer Hauptbahnhof wurde ein ICE angehalten. Nach Angaben eines Sprechers der Bundespolizei hatten Reisende im ICE 609 von Kiel nach Basel einen Gegenstand entdeckt, den sie nicht zuordnen konnten. Der Zug wurde daraufhin gestoppt und die rund 230 Reisenden aus dem Zug gebracht.
Sprengstoffexperten gaben nach Untersuchung Entwarnung. Die Reisenden setzten ihre Fahrt fort. Ein Sprecher der Bundespolizei lobte das Verhalten der Zeugen: «Die Anti-Terror-Warnungen werden ernst genommen.»
(dapd/fasc)
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R. Fauser, Augsburg
)
(Binzottl
Verfasst am: 19.11.2010 21:41
Es muss die deutsche Bundesregierung wohl gewaltig wurmen,
dass die Vorratsdatenspeicherung vom... [2] mehr
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