International
Berlusconi trotzt Fini
Italiens Ministerpräsident Silvio Berlusconi denkt nicht an einen Rücktritt. Der «Cavaliere» hat die Aufforderung von Parlamentspräsident Gianfranco Fini klar zurück gewiesen. Für den Fall, dass die Fini-Getreuen tatsächlich ihre Ministerposten verlassen sollten, bietet Berlusconi Hand für eine Regierungsumbildung.
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Nach der Rücktrittsforderung von Italiens Parlamentspräsident Gianfranco Fini an Regierungschef Silvio Berlusconi herrscht in Italien Krisenstimmung. Die Zeitungen titeln etwa: «Die Regierungskrise ist eröffnet» oder vom «letzten harten Kampf» zwischen den Rivalen Fini und Berlusconi.
Der einstige Berlusconi-Verbündete Fini hatte am Sonntag in Perugia an einer Tagung seiner neuen Partei «Zukunft und Freiheit für Italien» (FLI) in Perugia den Rücktritt von Regierungschef Silvio Berlusconi gefordert. Sollte der 74-jährige Berlusconi versuchen, «den Sturm zu überstehen», würden die inzwischen zur FLI zählenden Mitglieder der Regierung zurücktreten.
Italienischen Agenturen zufolge reagierte Silvio Berlusconi im kleinen Kreis darauf völlig ablehnend. Wenn Fini der Ansicht sei, die Regierung sei am Ende, solle die FLI im Parlament gegen sie stimmen, sagte der unter Druck geratene Ministerpräsident. Sollten Europaminister Andrea Ronchi und Vizeminister Alfonso Urso ihren Rückzug bekanntgeben, will Berlusconi die Posten einfach neu besetzen. Einen Rücktritt schliesst er jedenfalls aus.
(agenturen/blur)
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B. Froehlich, Petra / Lesbos
)
(B.Froehlich
Verfasst am: 8.11.2010 23:58
Und - hat
irgend jemand etwas anderes erwartet ? Nicht... mehr
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