US-Kongresswahlen
Obama: «Die Menschen sind frustriert»
Obama gibt sich nach der Niederlage der Demokraten selbstkritisch: «Die Menschen sind frustriert.» Er übernehme die Verantwortung für das Wahlresultat. Gleichzeitig ruft er die Republikaner auf, mit den Demokraten zusammenzuarbeiten.
Er habe seine Lektion aus der Wahlschlappe der Demokraten gelernt, sagte Obama in seiner ersten Rede nach den Kongresswahlen. «Wir haben in den letzten zwei Jahren Fortschritte gemacht», erklärte der Präsident. Doch das Wahlresultat zeige, dass es nicht gereicht habe.
Vor allem seien nicht genügend Fortschritte bei der Schaffung von Arbeitsplätzen gemacht worden. Dafür übernehme er als Präsident die volle Verantwortung, denn die Wirtschaftslage sei zweifelsohne die Hauptsorge der Bürger.
Die Menschen seien frustriert, erklärte Obama vor den Medien. «Sie wollen, dass ihre Kinder die gleichen Chancen haben wie sie selber.»
Zudem kündigte Obama eine enge Zusammenarbeit mit den oppositionellen Republikanern angekündigt. Es müsse einen zivilisierten Diskurs geben. Das Volk sei nicht daran interessiert, in den nächsten beiden Jahren nur politische Hahnenkämpfe zwischen den Demokraten und den Republikanern zu sehen.
(sf/sprm)



