US-Kongresswahlen
US-Kongresswahl könnte Folgen haben für Wirtschaft
Einen Tag vor den Kongresswahlen in den USA hat die New Yorker Börse kaum verändert geschlossen. Viele Anleger hielten sich wegen der Kongresswahlen zurück und warteten ab. Die Kurse sind in den letzten Wochen durch die Einbrüche Obamas gestiegen, doch könnte das Ergebnis der Wahlen schädlich für die Wirtschaft sein.
Im Spätherbst 2010 ist von der Euphorie von Barack Obamas Wahlsieg nicht mehr viel zu spüren.
Wie SF-Korrespondent Jens Korte berichtet, rechnen Händler damit, dass die Republikaner beste Chancen haben, eine Mehrheit im Repräsentantenhaus zu erringen.
Viele gehen davon aus, dass Obamas Demokraten jedoch die Mehrheit im Senat behalten werden. Das würde «Gridlock» bedeuten - politischen Stillstand.
Die politische Pattsituation könnte für die Börse schädlich sein, wie SF-Korrespondent Jens Korte weiter berichtet.
Wall Street - Bruch mit der Regel
Jens Korte berichtet regelmässig von der Wall Street. Hier gelangen sie zu seinem Wirtschaftsblog.
Ein politisches Mehrheitsverhältnis wäre für die angespannten Wirtschaftssituation in den USA besser. Dann wären neue Reformen möglich und frische Gelder könnten fliessen und Konjunkturprogramme eingeleitet werden könnten.
Wall Street schliesst kaum verändert
Der Dow-Jones-Index der 30 wichtigsten Industriewerte stieg nach vorläufigen Berechnungen um 6,13 Punkte oder 0,1 Prozent auf 11.124,62 Punkte.
Der Index der Technologiebörse Nasdaq verlor 2,57 Punkte oder 0,1 Prozent und schloss bei 2.504,84 Zählern.
(sf/weis)







