International
Zerstörung von Streubomben macht Fortschritte
Die Zerstörung der Lagerbestände tödlicher Streubombenmunition kommt voran. Mindestens 18 Länder haben bereits 13,8 Millionen Teile des grausamen Kriegsgeräts vernichtet. Dies die Bilanz nach den ersten drei Monaten nach Inkrafttreten der internationalen Konvention.
Artikel bewerten
Artikel teilen
Dennoch: 23 Länder sind noch mit unexplodierter Streumunition teilweise verseucht, mindestens 100 Menschen wurden im vergangenen Jahr getötet oder verstümmelt.
Dies berichteten die Organisationen im ersten Streubomben-Monitor, der von jetzt an jährlich über die Bemühungen zur Zerstörung der Bestände Aufschluss geben soll.
In den vergangenen zwei Jahren sollen die USA als einziges Land der Welt Streubomben eingesetzt haben: im Dezember 2009 bei einem Schlag gegen ein mutmassliches Al-Kaida-Trainingslager im Jemen. Weder die USA noch Jemen haben den Vorfall bestätigt oder dementiert. Sie haben den Vertrag auch beide nicht unterzeichnet.
Schweiz hat noch nicht ratifiziert
Im August trat der internationale Vertrag über das Verbot von Streubomben in Kraft. 42 der 108 Unterzeichnerländer haben den Vertrag bereits ratifiziert. Die Schweiz hat das Abkommen unterzeichnet aber noch nicht ratifiziert.
Die wahrscheinlich grössten Hersteller USA, China und Russland gehören nicht zu den Vetragsstaaten.
Streubomben enthalten teils Hunderte kleiner Munitionen, von denen vermutlich ein Drittel unexplodiert als Blindgänger im Boden liegen bleibt. Die Munition kann so klein wie ein Tennisball sein und ist nach Jahrzehnten im Erdboden oft von einem Lehmklumpen kaum zu unterscheiden. Wenn jemand darauf tritt oder das Teil aufhebt, kann es explodieren.
(sda/halp)
Meldungen im Tagesverlauf
- Annan kämpft in Syrien weiter für Frieden
- Mindestens 10 Tote nach Erdbeben in Italien
- Griechenland gibt EURO-Kader bekannt
- Dänemark-Keeper Sörensen verpasst EURO
- 500'000 Chilenen üben den Ernstfall
- Bundesgericht: Kein Zeitaufschub für AKW Mühleberg
- Bundespräsident Gauck pocht in Israel auf Zwei-Staaten-Lösung
- Max Loong versucht sich an der Stange
- Kauflust in der Schweiz zieht weiter an
- Transfers und Gerüchte: Abraham möchte zum HSV
- Bircher und Hildenbrand zurückgetreten
- Wenig Überschuss für AHV, rote Null für IV
- Promis geben in Monaco Vollgas
- Wegpauschale nicht immer zulässig
- Milliarden-Spritze für griechische Banken
- Zwei Schweizer bei Flugzeugunglück in Norddeutschland getötet


Mindestens 10 Tote nach Erdbeben in Italien
Computervirus «Flame» gilt als neue Cyber-Waffe
Zorn über Wahlausgang auf Ägyptens Strassen
Elvis-Grabstätte kommt unter den Hammer
500'000 Chilenen üben den Ernstfall
Bundesgericht: Kein Zeitaufschub für AKW Mühleberg
Bundespräsident Gauck pocht in Israel auf Zwei-Staaten-Lösung
Bankia und Katalonien am Bettelstab
Afghanistan: Gasangriffe sollen Mädchen vom Schulbesuch abhalten
Tote bei Protest gegen Schweizer Xstrata
Steinbrück: Abkommen mit der Schweiz begünstigt Steuerbetrüger
Ägypten: «Der schlimmste denkbare Albtraum ist eingetroffen»
Auch die Migros will Nespresso Konkurrenz machen
Jeder zehnte Velofahrer ab 1. Juni nicht versichert


















