Schweiz
Mutmasslicher Wahlbetrüger Lumengo muss vor den Richter
Vier Jahre nach den Berner Grossratswahlen muss der Bieler SP-Nationalrat wegen des Verdachts auf Wahlfälschung vor den Richter. Der Termin ist auf den 11. November angesetzt. Streitpunkt sind 44 Wahlzettel, die Lumengo selbst ausgefüllt haben soll. Der Angeschuldigte hatte bereits zu einem früheren Zeitpunkt zugegeben, beim Ausfüllen behilflich gewesen zu sein. Den Vorwurf der Wahlfälschung hat er aber stets von sich gewiesen.
Bild
Artikel bewerten
Artikel teilen
Er habe volles Vertrauen in die Unabhängigkeit des Gerichts, teilte Lumengo mit. Er bestreite, in irgendeiner Form Wahlfälschung begangen zu haben und sei erleichtert, dass er seine Position endlich vor Gericht darlegen könne.
Lumengo hatte im Vorfeld aber eingeräumt, bei den Grossratswahlen vor vier Jahren Personen, die mit dem Wahlprozedere überfordert gewesen seien, beim Ausfüllen der Wahlzettel geholfen zu haben. Er habe aber nicht die Absicht gehabt, das Wahlresultat zu verfälschen.
Die Berner Untersuchungsbehörden hatten den Vorfall von 2006 ans Gericht überwiesen. Die Untersuchung habe den Verdacht erhärtet, dass die sichergestellten 44 Wahlzettel für die damaligen Grossratswahlen von Lumengo selbst handschriftlich ausgefüllt worden seien, hiess es.
Im Zusammenhang mit den Nationalratswahlen von 2007 hat sich ein weiterer Verdacht aber nicht konkretisiert.
(sda/blur)
Meldungen im Tagesverlauf
- Mindestens 10 Tote nach Erdbeben in Italien
- Griechenland gibt EURO-Kader bekannt
- Dänemark-Keeper Sörensen verpasst EURO
- 500'000 Chilenen üben den Ernstfall
- Bundesgericht: Kein Zeitaufschub für AKW Mühleberg
- Bundespräsident Gauck pocht in Israel auf Zwei-Staaten-Lösung
- Max Loong versucht sich an der Stange
- Kauflust in der Schweiz zieht weiter an
- Transfers und Gerüchte: Abraham möchte zum HSV
- Bircher und Hildenbrand zurückgetreten
- Wenig Überschuss für AHV, rote Null für IV
- Promis geben in Monaco Vollgas
- Wegpauschale nicht immer zulässig
- Zwei Schweizer bei Flugzeugunglück in Norddeutschland getötet
- Milliarden-Spritze für griechische Banken
- «Oranje» und Co. noch nicht in EURO-Form


Mindestens 10 Tote nach Erdbeben in Italien
Computervirus «Flame» gilt als neue Cyber-Waffe
Zorn über Wahlausgang auf Ägyptens Strassen
Elvis-Grabstätte kommt unter den Hammer
500'000 Chilenen üben den Ernstfall
Bundesgericht: Kein Zeitaufschub für AKW Mühleberg
Bundespräsident Gauck pocht in Israel auf Zwei-Staaten-Lösung
Bankia und Katalonien am Bettelstab
Afghanistan: Gasangriffe sollen Mädchen vom Schulbesuch abhalten
Tote bei Protest gegen Schweizer Xstrata
Steinbrück: Abkommen mit der Schweiz begünstigt Steuerbetrüger
Ägypten: «Der schlimmste denkbare Albtraum ist eingetroffen»
Auch die Migros will Nespresso Konkurrenz machen
Jeder zehnte Velofahrer ab 1. Juni nicht versichert














P. Beutler
Verfasst am: 21.10.2010 20:24
Alle Parteien haben ihre schwarzen Schafe:
Blick 22.02.2010 . Für Schlagzeilen sorgte im... mehr
Zustimmen — 9 Leser sind auch dieser Meinung.
Ablehnen — 20 Leser sind anderer Meinung.
Heiklen Inhalt melden antworten
Heiklen Inhalt melden antworten
P. Jegerlehner, Ostermundigen
)
(bantiger
Verfasst am: 21.10.2010 19:01
Als Bürger
kann ich nicht akzeptieren, wenn ein NR,... mehr
Zustimmen — 47 Leser sind auch dieser Meinung.
Ablehnen — 3 Leser sind anderer Meinung.
Heiklen Inhalt melden antworten
Heiklen Inhalt melden antworten
J. Liechti, Egg
)
(Dezember
Verfasst am: 21.10.2010 18:34
Keine Chance
Ich staune immer wieder wie naiv das... mehr
Zustimmen — 24 Leser sind auch dieser Meinung.
Ablehnen — 35 Leser sind anderer Meinung.
Heiklen Inhalt melden antworten
Heiklen Inhalt melden antworten