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20 Touristen in Acapulco entführt
Eine bewaffnete Bande hat im mexikanischen Badeort Acapulco 20 einheimische Touristen in ihre Gewalt gebracht. Bei einer Schiesserei im Norden Mexikos kamen 14 Personen ums Leben.
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Wie die Staatsanwaltschaft des südlichen Bundesstaats Guerrero mitteilte, wurden die Touristen bereits am Donnerstag verschleppt. Die Entführten seien aus der Stadt Morelia im benachbarten Bundesstaat Michoacan zum Baden und Entspannen nach Acapulco gekommen.
Die Staatsanwaltschaft hatte zunächst von 22 Vermissten gesprochen. Dann wurde aber bekannt, dass mindestens zwei der Verschleppten nach der Entführung vom Donnerstag fliehen konnten.
Kampf um Schmuggelrouten für Drogen
Nach Angaben von Augenzeugen wurden die Opfer im Alter zwischen 17 und 47 Jahren von einer bewaffneten Gang mit drei Autos entführt, mit denen die Reisenden unterwegs waren. Das Motiv ist unbekannt.
In der Gegend um Acapulco Gegend kämpfen verschiedene Drogenbanden um die Kontrolle von Schmuggelrouten. Ob die Entführung in Zusammenhang mit dem Drogenhandel stand, war unklar.
Über die Entführer und das Schicksal ihrer Geiseln war nichts bekannt. Michoacan gilt als Hochburg des mächtigen Drogenkartells «La Familia», dessen Einfluss sich inzwischen bis Guerrero ausdehnt.
Acapulco war in den vergangenen Monaten wiederholt Schauplatz blutiger Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden mexikanischen Drogenbanden.

Schiesserei fordert 14 Tote
Bei einer Schiesserei zwischen kriminellen Banden sind im Norden Mexikos 14 Menschen getötet worden. Wie die Staatsanwaltschaft des Bundesstaates Durango mitteilte, kam es zu dem blutigen Zwischenfall am Freitag in dem Dorf José de la Cruz. Hintergrund der Auseinandersetzung sei vermutlich ein Machtkampf um die Drogengeschäfte in der Region, hiess es.
Die Drogenkartelle kämpfen seit Jahren um die Kontrolle über die Routen von Südamerika durch Mexiko in die USA. Im mexikanischen Drogenkrieg sind seit Ende 2006 annähernd 30'000 Menschen getötet worden.
(agenturen/halp)
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