International
Waffenruhe: ETA stimmt Beobachtern zu
Die baskische Untergrundorganisation ETA will eine dauerhafte Waffenruhe von internationalen Beobachtern bestätigen lassen. ETA-Mitglieder sagten der Zeitung «Gara», die Organisation sei bereit, die sogenannte Brüsseler Erklärung vom März zu akzeptieren, in der eine nachvollziehbare Waffenruhe gefordert worden war.
Bild
Artikel bewerten
Artikel teilen
Allerdings äusserte sich die ETA nicht dazu, ob die Beobachter die Zerstörung ihres Waffenarsenals überwachen könnten.
Spanische Regierung soll Druck mindern
«Die ETA ist bereit, diesen Schritt zu gehen und auch weiter zu gehen, wenn die Bedingungen dafür geschaffen sind», hiess es in der Erklärung.
Einzelheiten nannte die Organisation nicht, sondern erklärte nur, die spanische Regierung solle den Druck mindern und weniger Gewalt ausüben. Auch vage Bedingungen zu den Haftstrafen von Gesinnungsgenossen wurden genannt.
Nachprüfbare Waffenruhe verlangt
Zuvor hatten baskische Parteien und radikale Gruppen die ETA zu einem dauerhaften Waffenstillstand aufgerufen. Insgesamt 34 Organisationen forderten in einer am Samstagabend veröffentlichten Erklärung eine von der internationalen Gemeinschaft nachprüfbare einseitige Waffenruhe als Zeichen dafür, dass die ETA ihren bewaffneten Kampf für die Unabhängigkeit des Baskenlands definitiv einstelle.
Die ETA hatte vor drei Wochen den elften Waffenstillstand in den vergangenen 40 Jahren ausgerufen. Wie lang er halten soll, wurde nicht mitgeteilt. Die spanische Regierung wies die Ankündigung als Versuch der Organisation zurück, Zeit zu schinden, um sich neu zu formieren und zu bewaffnen.
Aufrufe nahestehender Gruppen
Anfang September hatten bereits zwei der ETA nahestehende Gruppierungen, darunter die seit 2003 verbotene Batasuna-Partei, die Separatistenorganisation zu einer international nachprüfbaren Waffenruhe aufgerufen.
Zuletzt hat die ETA im Juli 2009 einen tödlichen Anschlag verübt. Dabei kamen bei der Explosion einer Autobombe auf Mallorca zwei Polizisten ums Leben.
(dapd/halp)
Meldungen im Tagesverlauf
- Griechenland gibt EURO-Kader bekannt
- Mindestens 9 Tote nach Erdbeben in Italien
- Dänemark-Keeper Sörensen verpasst EURO
- 500'000 Chilenen üben den Ernstfall
- Bundesgericht entscheidet: Kein Zeitaufschub für AKW Mühleberg
- Bundespräsident Gauck pocht in Israel auf Zwei-Staaten-Lösung
- Max Loong versucht sich an der Stange
- Kauflust in der Schweiz zieht weiter an
- Transfers und Gerüchte: Abraham möchte zum HSV
- Bircher und Hildenbrand zurückgetreten
- Wenig Überschuss für AHV, rote Null für IV
- Promis geben in Monaco Vollgas
- Wegpauschale nicht immer zulässig
- Milliarden-Spritze für griechische Banken
- Zwei Schweizer bei Flugzeugunglück in Norddeutschland getötet
- «Oranje» und Co. noch nicht in EURO-Form


Mindestens 9 Tote nach Erdbeben in Italien
Computervirus «Flame» gilt als neue Cyber-Waffe
Zorn über Wahlausgang auf Ägyptens Strassen
Elvis-Grabstätte kommt unter den Hammer
500'000 Chilenen üben den Ernstfall
Bundesgericht entscheidet: Kein Zeitaufschub für AKW Mühleberg
Bundespräsident Gauck pocht in Israel auf Zwei-Staaten-Lösung
Bankia und Katalonien am Bettelstab
Afghanistan: Gasangriffe sollen Mädchen vom Schulbesuch abhalten
Tote bei Protest gegen Schweizer Xstrata
Steinbrück: Abkommen mit der Schweiz begünstigt Steuerbetrüger
Ägypten: «Der schlimmste denkbare Albtraum ist eingetroffen»
Auch die Migros will Nespresso Konkurrenz machen
Jeder zehnte Velofahrer ab 1. Juni nicht versichert


















