Bundesratswahl 2010
Der neue Bundesrat: Vier Frauen - Zwei Berner
Ein historischer Tag: Mit der Wahl von Simonetta Sommaruga sind erstmals vier Frauen im Bundesrat vertreten. Zudem stammen Sommaruga wie auch Johann Schneider-Ammann aus dem Kanton Bern - Diese Doppelvertretung ist ebenfalls ein Novum.
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Die Vereinigte Bundesversammlung hat die SP-Kandidatin Simonetta Sommaruga im vierten Wahlgang zur Bundesrätin gewählt. Die Berner Ständerätin tritt die Nachfolge von Bundesrat Leuenberger an. Sommaruga konnte sich gegen SVP-Nationalrat Jean-François Rime und SP-Nationalrätin Jacqueline Fehr durchsetzen. (Zur Tabelle)
«Es ist eine grosser Verantwortung, ich habe grossen Respekt vor diesem Amt», sagte die neu gewählte Bundesrätin in ihrem ersten Interview nach der Wahl. «Ich werde mein Bestes geben.»
Populäre, gemässigte Linke
Die neue Bundesrätin Simonetta Sommaruga ist im Bundeshaus bestens vernetzt. Als SP-Ständerätin pflegte die Bernerin seit langem gute Kontakte auch ins bürgerliche Lager. Hier können Sie mehr über die neue Bundesrätin lesen.
Nun haben die Frauen erstmals in der Geschichte der Schweiz die Mehrheit in der Regierung. Die Schweiz führte das Frauenwahlrecht als eines der letzten Länder in Europa ein. Erst 1971 erhielten Frauen nach erfolgreichem Referendum das Stimmrecht. Im Kanton Appenzell Innerrhoden dürfen Frauen erst seit 1990 wählen.
Sympathien in der Linken
Johann Schneider-Ammann tritt als 114. Mitglied der Landesregierung die Nachfolge von Hans-Rudolf Merz an. Er konnte sich im fünften Wahlgang gegen den SVP-Kandidaten Jean-François Rime durchsetzen. Die andere FDP-Kandidatin Karin Keller Sutter war im vierten Wahlgang ausgeschieden. (Zur Tabelle)
«Man spürt die Herausforderung und die Verantwortung», erklärte Schneider-Ammann nach seiner Wahl im Schweizer Fernsehen. Er übernehme die Aufgabe für das Land, und er werde «mit Leib und Seele» dabei sein. Der 58-jährige Unternehmer hat sich vor allem als Vertreter des Werkplatzes einen Namen gemacht. Mit Kritik am Verhalten der Finanzbranche holte er sich Sympathien in der Linken.
Ein Unternehmer für den Bundesrat
(sf/sda/sprm)
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- Tunesischer Präsident will Potentatengelder zurück






















W. Kathriner, Sarnen
)
(A.
Verfasst am: 23.9.2010 9:26
die Schweiz geht wieder
voraus in die Zukunft, und die SVP geht weiter... [2] mehr
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U. Rothenbuehler, Bern
)
(Arcus5
Verfasst am: 22.9.2010 23:56
Es wird spannend...
Da wurde nun von neuem Schwung und wie es nun gut... mehr
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U. Rothenbuehler, Bern
)
(Arcus5
Verfasst am: 22.9.2010 23:49
Da wird sich nichts ändern...
Die Stänkerei der FDP und CVP gegen die SVP... [1] mehr
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