Bundesratswahl 2010
Bruderer würdigt Leuenbergers rhetorische Finesse
Mit einem Rückblick auf die Meilensteine der Karriere von Moritz Leuenberger hat Nationalratspräsidentin Pascale Bruderer vor der Vereinigten Bundesversammlung den abtretenden SP-Bundesrat Moritz Leuenberger gewürdigt.
Bruderer rief die Etappen von Leuenbergers politischer Karriere in Erinnerung, welche vor 15 Jahren mit der Wahl in den Bundesrat ihren Höhepunkt fand. «Den Auftritt nutzte er, um laut über Dinge zu sinnieren, seine Sichtweise aufzuzeigen: unkonventionell, provozierend, witzig, nie verletzend und oft voller Ironie - auch Selbstironie», sagte Bruderer.
Lob Leuenbergers an Parlament und direkter Demokratie
«Wir treten auf, wir spielen, wir treten ab», resümierte Bundesrat Moritz Leuenberger in seiner Abschiedsrede vor der Bundesversammlung seine 15-jährige Amtszeit.
Er dankte dabei für die Zusammenarbeit mit dem Parlament. «Ich habe in meiner ganzen Amtszeit kein besseres politisches System kennengelernt», sagte Leuenberger.
Leuenbergers rhetorische Finesse habe ihm als erstem Schweizer den Cicero-Preis für die beste politische Rede im deutschsprachigen Raum eingebracht, rief Bruderer in Erinnerung.
Viele Verdienste
Dem abtretenden Magistraten seien einige Meilensteine zu verdanken. Bruderer erwähnte das Landverkehrsabkommen mit der EU, die Leistungsabhängige Schwerverkehrsabgabe (LSVA) sowie «selbstverständlich die neue Alpentransversale Neat mit dem 2007 eröffneten Lötschbergtunnel und dem in rund drei Wochen erwarteten Durchstich am Gotthard».
Unvergessen bleibe er als Bundespräsident, der im Katastrophenjahr 2001 - mit dem 11. September, dem Brand im Gotthardtunnel, dem Amoklauf im Zuger Parlament - den Menschen aus dem Herzen gesprochen habe.
Bruderer dankte Leuenberger für sein Engagement und die geleistete Arbeit und wünschte ihm «alles Gute für den neuen Lebensabschnitt ausserhalb von Bundesbern».
(sda/hesa)
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J. Stump, Zürich
)
(Ilkka-Sotilas
Verfasst am: 25.9.2010 15:22
2. Teil
dass dieser bekannte Fluchthelfer von... mehr
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J. Stump, Zürich
)
(Ilkka-Sotilas
Verfasst am: 25.9.2010 15:18
Rhetorische Finesse?
Ja, diese hatte er zweifellos, deshalb wurde... mehr
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