International
Neue «Friedensbotschaft» der ETA
Die baskische Untergrundorganisation ETA hat zwei Wochen nach der Ankündigung einer von der spanischen Regierung als unzureichend kritisierten Waffenruhe ein weiteres Entgegenkommen signalisiert. Die ETA sei angesichts der «Starrköpfigkeit Frankreichs und Spaniens» dazu bereit, zur demokratischen Lösung des Konflikts in «tiefere Gewässer» zu segeln.
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Das geht aus einer Mitteilung hervor, aus der die ETA-nahen Zeitung «Gara» am Samstag in Auszügen zitierte und die heute vollständig veröffentlicht werden soll.
Am 5. September hatte die ETA in einer Videobotschaft verkündet, vor einigen Monaten ein Ende der bewaffneten Aktionen beschlossen zu haben. Dabei hatte sie jedoch offen gelassen, ob die Waffenruhe zeitlich begrenzt sei.
829 ETA-Opfer in 42 Jahren
Die spanische Regierung hatte die Ankündigung als unzureichend zurückgewiesen. Ministerpräsident José Luis Rodriguez Zapatero rief die ETA auf, «ihre Waffen dauerhaft niederzulegen».
Der ETA wird vorgeworfen, seit Beginn ihres Kampfes für ein unabhängiges Baskenland im Norden von Spanien und im Süden Frankreichs vor 42 Jahren 829 Menschen getötet zu haben. Die EU und die USA stufen die ETA als Terrororganisation ein.
(sda/afp/halp)
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P. Bollschweiler, Zürich
Verfasst am: 19.9.2010 12:07
Todas Mmentiras(alles Lügen)
Wenn die ETA bereit ist für einen ewigen... mehr
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