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Bundesratswahl 2010

SVP-Kandidat Rime: Vom Aussenseiter zum Favoritenschreck

Vincenz/Steiner/Schneider
Donnerstag, 16. September 2010, 21:07 Uhr

Noch eine knappe Woche, dann ist klar, wer für Moritz Leuenberger und Hans-Rudolf Merz in den Bundesrat gewählt ist. Während die SP ihren Sitz wohl ohne grössere Probleme verteidigen kann, ist bei der Merz-Nachfolge eine Überraschung nicht auszuschliessen. SVP-Kandidat Jean-François Rime mausert sich vom Aussenseiter zum Favoritenschreck.

Videoplayer
Bundesratswahl: Vom Aussenseiter zum Favoriten

Erst am Dienstag hatte die CVP nach dem Hearing erklärt, sie halte den Freiburger Nationalrat Rime für «wählbar». Wie viele CVP-Vertreter Rime unterstützen werden, wollte die Partei zwar nicht bekannt geben. Doch für den Berner Nationalrat Norbert Hochreutener ist klar: «Seine Chancen steigen täglich».

Die Nominierten im Vergleich

Support von ungewohnter Seite

Aber nicht nur bei der CVP kann Rime auf zumindest teilweisen Support zählen. Auch bei den Grünen ist man offensichtlich nicht a priori abgeneigt.

So sagt etwa der Zürcher Nationalrat Daniel Vischer in «10vor10»: «Jean-François Rime hat eine Chance, wenn er gegen Karin Keller-Sutter in den Schlussgang kommt.»

Letzteres Szenario findet sogar SP-Nationalrätin Susanne Leutenegger Oberholzer eine interessante Konstellation. Und für Rimes Parteikollege Ulrich Giezendanner ist die Sache schon fast gelaufen: «Rime ist mit ziemlicher Sicherheit gewählt.»

Kampf der Parteien und Geschlechter

Die anstehenden Bundesratswahlen versprechen Spannung: Wie viele Frauen werden in der Regierung vertreten sein? Wie taktieren die Parteien in Hinblick auf ihre eigenen Sitzansprüche? Fragen, die bereits früher zu reden gaben - ob bei der Geburt der Zauberformel, der Nicht-Wahl Lilian Uchtenhagens oder der Abwahl Christoph Blochers. Ein Blick ins Video-Archiv.

Ein kleiner Vorteil für Sommaruga

Weniger Spannung verspricht die Ersatzwahl für Moritz Leuenberger. Die meisten Bundespolitiker sind sich einig, dass die Sozialdemokraten ihren Sitz werden halten können.

Offen ist noch die Frage, wer von den beiden Kandidatinnen – Simonetta Sommaruga oder Jacqueline Fehr – das Rennen macht. Allerdings meinte der Berner FDP-Nationalrat Christian Wasserfallen in «10v10»: «Frau Sommaruga hatte im Hearing bei der FDP den besseren Auftritt.»

Kommentare aktiv...

S. Gaggo, Toffen
(bing12 Mann)
Verfasst am: 17.9.2010 15:28

Politclowns (C)VP

Was habe ich hier geschrieben vor ein paar... mehr

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A. Moser, Interlaken
(dussel Mann)
Verfasst am: 17.9.2010 11:36

Einige Parteien scheinen kalte Füsse zu bekommen...

Sogar für die in letzter Zeit linkslastige CVP... [1]  mehr

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S. Schneeberger, Gossau
(Sybille Frau)
Verfasst am: 17.9.2010 8:02

Gegenteilig zu dem was gesagt wird,

denke ich hat Herr Rime nur schon gute Chancen,... [1]  mehr

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