International
Tausende Öl-Ruinen bedrohen Golf von Mexiko
Die im Golf von Mexiko tätigen Öl- und Gasfirmen sollen ungenutzte Bohrlöcher verschliessen und verlassene Förderplattformen demontieren. Damit solle die Energieproduktion im Golf sicherer gemacht und möglichen Lecks vorgebeugt werden, sagte US-Innenminister Ken Salazar. Betroffen sind etwa 3500 Ölquellen und 650 Förderplattformen, einige davon sind schon seit Jahrzehnten ausser Betrieb.
- 02.10.10: US-Regeln für Ölbohrungen verschärft
- 07.10.10: US-Regierung hat bei Ölpest geschlampt
- SF Wissen: Umweltkatastrophen
- 15.09.10: Dicke Ölschicht am Meeresgrund des Golfs
- 15.09.10: Fisch-Massensterben im Golf von Mexiko
- 11.09.10: BP mit «neuem Plan B» zur Bohrloch-Schliessung
- 08.09.10: BP räumt Fehler ein - zeigt aber gleichzeitig auf andere
- 02.09.10: BP: Image-Politur nach der Ölkatastrophe
- 20.08.10: Giftige Ölschwaden im Golf von Mexiko
- 18.08.10: Forscher widersprechen US-Regierung: Ölpest geht weiter
- 14.08.10: Ölpest: Alabama reicht Klage gegen BP ein
- 31.07.10: Verschärfte Regeln für Tiefseebohrungen in den USA
- Kampf gegen den Öl-Teppich
Artikel bewerten
Artikel teilen
Überlegungen für ein solches Vorhaben habe es schon lange vor der Explosion auf der «Deepwater Horizon» am 20. April gegeben, sagte der Leiter der für die Ölindustrie zuständigen Regulierungsbehörde, Michael Bromwich.
27'000 aufgegebene Bohrlöcher
Nach dem Unglück auf der Ölplattform waren knapp 760 Millionen Liter Öl in den Golf geflossen. Insgesamt befinden sich mehr als 27'000 aufgegebene Öl- und Gasbohrlöcher unter dem Golf von Mexiko, mehr als 1200 Bohranlagen und Förderplattformen sind ungenutzt.
Einer Recherche der Nachrichtenagentur AP zufolge werden viele Ölquellen seit Jahrzehnten ignoriert und nicht auf Lecks untersucht. Bei der nun erteilten Anweisung sollen jene Bohrlöcher verschlossen werden, die in den vergangenen fünf Jahren nicht in Betrieb waren.
Die Unternehmen haben in der Vergangenheit darauf verwiesen, dass die Anlagen noch nützlich wären und eines Tages für andere Quellen in der Nähe verwendet werden könnten. «Je älter die Infrastruktur wird, desto höher ist das Risiko von Schäden. Dieses Risiko steigt erheblich während der Hurrikansaison», sagt Bromwich.
Von den 50'000 erschlossenen Quellen der vergangenen 60 Jahre sind nach AP-Recherchen etwa 23'500 permanent ausser Betrieb. Die Regulierungsbehörden haben etwa 3500 als «vorübergehend ungenutzt» eingestuft.
(dapd/halp)
Meldungen im Tagesverlauf
- Bundesgericht entscheidet: Kein Zeitaufschub für AKW Mühleberg
- Mindestens 9 Tote nach Erdbeben in Italien
- Bundespräsident Gauck pocht in Israel auf Zwei-Staaten-Lösung
- Max Loong versucht sich an der Stange
- Kauflust in der Schweiz zieht weiter an
- Transfers und Gerüchte: Abraham möchte zum Hamburger SV
- Bircher und Hildenbrand zurückgetreten
- Wenig Überschuss für AHV, rote Null für IV
- Promis geben in Monaco Vollgas
- Wegpauschale nicht immer zulässig
- Milliarden-Spritze für griechische Banken
- Zwei Schweizer bei Flugzeugunglück in Norddeutschland getötet
- «Oranje» und Co. noch nicht in EURO-Form
- Opfer bei abgestürztem Kleinflugzeug in Deutschland sind vermutlich Schweizer
- Tote bei Protest gegen Schweizer Xstrata
- Tunesischer Präsident will Potentatengelder zurück


Mindestens 9 Tote nach Erdbeben in Italien
Computervirus «Flame» gilt als neue Cyber-Waffe
Zorn über Wahlausgang auf Ägyptens Strassen
Elvis-Grabstätte kommt unter den Hammer
Bundespräsident Gauck pocht in Israel auf Zwei-Staaten-Lösung
Bundesgericht entscheidet: Kein Zeitaufschub für AKW Mühleberg
Kauflust in der Schweiz zieht weiter an
Abhörskandal: Tony Blair vor Ethikkommission
EU-Sondergipfel im Zeichen des Wachstums
Levrat lehnt Steuerabkommen ab
Facebook-Foto verleitet Räuber zu Überfall
Steinbrück: Abkommen mit der Schweiz begünstigt Steuerbetrüger
Ägypten: «Der schlimmste denkbare Albtraum ist eingetroffen»
Jeder zehnte Velofahrer ab 1. Juni nicht versichert
Auch die Migros will Nespresso Konkurrenz machen



















K. Hinterfrager, Bz
)
(kdwbz
Verfasst am: 16.9.2010 13:27
Kein Gewinn in Aussicht
deshalb scheuen sich die Oelgiganten auch die... mehr
Zustimmen — 3 Leser sind auch dieser Meinung.
Ablehnen
Heiklen Inhalt melden antworten
Heiklen Inhalt melden antworten