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Bundesratswahl 2010

Bundesratskandidaten stellen sich den Parteien vor

Dienstag, 14. September 2010, 14:40 Uhr, Aktualisiert 21:01 Uhr

Die Ausgangslage vor den Bundesratswahlen bleibt auch nach den Hearings mit den Kandidatinnen und Kandidaten spannend. Die meisten Fraktionen haben sich noch nicht festgelegt - oder lassen sich nicht in die Karten blicken. Für den Ausgang der Bundesratswahl sind diese Anhörungen entscheidend.

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Einschätzungen von Hanspeter Forster, SF-Korrespondent, Bundeshaus.

Die FDP hielt nach der Anhörung der beiden SP-Kandidatinnen fest, sie habe noch keine Präferenzen. Fest stehe, dass die FDP eine SP-Kandidatin unterstützen werde, sagte Fraktionschefin Gabi Huber vor den Medien. Beide Kandidatinnen seien für die SP wählbar. Ob die FDP später eine Empfehlung aussprechen wird, liess sie offen.

Positive Bilanz

Die SP-Kandidatinnen zeigten sich ihrerseits zufrieden mit den Auftritten vor der FDP-Fraktion. «Es war ein sehr gutes Gefühl», sagte die Berner Ständerätin Simonetta Sommaruga. «Ich habe ein echtes Interesse seitens der FDP gespürt.» Die Vertreterinnen und Vertreter der FDP hätten nicht nur politische Fragen gestellt, sondern auch solche zur Person und zum Verhalten.

Auch die Zürcher Nationalrätin Jacqueline Fehr zog eine positive Bilanz. Die Diskussion sei spannend gewesen. Sie sei weniger angespannt gewesen als bei der Anhörung vor der eigenen Fraktion, sagte Fehr.

Auch SP gibt keinen Favoriten bekannt

Nicht minder spannend ist das Rennen zwischen den FDP-Kandidaten: Auch Karin Keller-Sutter und Johann Schneider-Ammann versuchten heute zu überzeugen - vor allem bei der SP. Keller-Sutter und Schneider-Ammann seien sehr gut vorbereitet gewesen, sagte SP-Fraktions-Vize Andy Tschümperlin. Sie seien ehrlich und geradlinig aufgetreten. Die Kandidatin der Grünen, Brigit Wyss, fiel im Hearing offenbar durch.

Ob die SP-Fraktion Keller-Sutter oder Schneider-Ammann bevorzugt, wollte Tschümperlin nicht sagen. Die Fraktion werde erst nächste Woche entscheiden. Die Diskussionen in dieser Woche würden zeigen, ob und welche Wahlempfehlung die SP abgeben werde.

Rime für CVP wählbar

Einen klaren Entscheid gab es einzig von der sechsköpfigen BDP-Fraktion. Sie will für den SP-Sitz Simonetta Sommaruga und für den FDP-Sitz Johann Schneider-Ammann wählen, wie Fraktionschefin Brigitta Gadient sagte.

Die CVP hörte den Sprengkandidaten der SVP an und hielt anschliessend fest, sie halte diesen für wählbar. Wie viele CVP-Vertreter Rime unterstützen werden, wollte die Partei aber nicht bekannt geben. Die Kandidatinnen und Kandidaten der SP und der FDP will die CVP erst kommende Woche anhören.

Die Grünen beschlossen ihrerseits, keine Wahlempfehlung für den frei werdenden SP-Sitz abzugeben. Die Grünen würden jedoch eine der offiziellen SP-Kandidatinnen wählen, versicherte Parteipräsident Ueli Leuenberger.

(sda/weis/hesa)

Kommentare aktiv...

I. Storchenegger, JONSCHWIL
(IsiStor Mann)
Verfasst am: 20.9.2010 13:21

Wem der Werk- und Wohnplatz am Herzen liegt

Die Wahlvorschläge der SP müssen jeden... mehr

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F. ranco, Hatriekkenstorfchen
(Hara-Kiri Mann)
Verfasst am: 19.9.2010 10:43

5 Frauen

Also vielleicht wäre es noch passend, wenn ich... mehr

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U. Roesli, Zuerich
(Traumtaenzer Mann)
Verfasst am: 16.9.2010 19:20

Ich würde mich freuen....

....wenn einmal eine nicht so finanzkräftige... mehr

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