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Massaker Mexiko: Zwei Ermittler tot
Zwei nach dem Massaker an 72 illegalen Einwanderern im Nordosten Mexikos verschwundene Ermittler sind tot aufgefunden worden. Ein Vertreter der Staatsanwaltschaft und ein leitender Polizist waren kurz nach dem Massaker auf einer Farm bei San Fernando verschwunden. Mehrere mutmassliche Täter wurden inzwischen festgenommen.
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Die Leichen wurden in der Ortschaft Méndez, etwa 50 Kilometer von der Stadt San Fernando entfernt, entdeckt. Die beiden mit der Tat betrauten Ermittler waren vor zwei Wochen in der Nähe des Tatorts spurlos verschwunden.
Auf einer Farm nahe San Fernando hatte die Polizei Ende August nach einem Feuergefecht mit mutmasslichen Drogenschmugglern 72 Leichen gefunden. Bei den Opfern handelte es sich um illegale Einwanderer aus Mittel- und Südamerika, die in die USA wollten.
Erste Ermittlungserfolge
Die Polizei hat nun sieben Mitglieder, der Drogenbande «Los Zetas» verhaftet, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Die Bande steht im Verdacht für das Massaker von San Fernando verantwortlich zu sein.
Bereits vor zwei Tagen waren sechs mutmassliche Täter tot aufgefunden worden. Drei von ihnen sind bei einer Schiesserei mit Soldaten getötet worden, drei weitere fand man nach anonymen Hinweisen. Der einzige Überlebende des Massakers hatte die Leichen als Täter identifiziert.
Mehrere Kartelle liefern sich in Mexiko eine blutige Auseinandersetzung um die lukrativen Schmuggelrouten in die USA, seit 2006 fielen dem Drogenkrieg fast 28'000 Menschen zum Opfer. Die mexikanische Regierung setzt mehr als 50'000 Polizisten und Soldaten im Kampf gegen die Drogenbanden ein.
(sda/blur)
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