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BP räumt Fehler ein - zeigt aber gleichzeitig auf andere
Die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko ist einer Untersuchung des Ölkonzerns BP zufolge auf eine ganze Reihe technischer und menschlicher Fehler zurückzuführen. Der Konzern räumt dabei eigenes Fehlverhalten ein, betont aber gleichzeitig, dass mehrere Unternehmen und Arbeitsgruppen für das Unglück verantwortlich seien.
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Die BP-Ingenieure hätten unter anderem die Ergebnisse eines Drucktests falsch bewertet, teilte BP in London mit. Die viel kritisierte Öl-Bohrung selbst habe wahrscheinlich nicht zu dem Unfall beigetragen.
Allerdings müssten auch andere Firmen, die an der Ölförderung auf der explodierten Plattform «Deepwater Horizon» waren, Verantwortung für den Unfall und Umweltkatastrophe tragen. Betrieben wurde die Plattform von dem in der Schweiz ansässigen Unternehmen Transocean.
Der 193-seitige Report wurde von einem BP-Team unter Leitung des Sicherheitschefs Mark Bly zusammengestellt. Mögliche Ergebnisse der Untersuchung des am Wochenende geborgenen defekten Absperrventils sind in dem Bericht noch nicht enthalten.
Derzeit laufen mehrere Untersuchungen des Unglücks, unter anderem in den USA. Für BP hat sich die Ölkatastrophe auch zum wirtschaftlichen Desaster entwickelt. Es wird erwartet, dass noch zahlreiche Schadenersatzklagen folgen werden.

Am 22. April sank die «Deepwater Horizon»
Die «Deepwater Horizon» war am 20. April explodiert und knapp zwei Tage später gesunken. Das Unglück riss 11 Menschen in den Tod. Bis zum Verschluss des Öllecks Mitte Juli flossen über 666'000 Tonnen Öl in den Golf von Mexiko. Das Plattform-Unglück führte zur grössten Ölverschmutzung in der Geschichte der USA.
Nach dem Untergang der «Deepwater Horizon» wurde alles unternommen, um das Leck auf Meeresgrund zu schliessen und die Ausbreitung des Ölteppichs einzudämmen.
(agenturen/stom)
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