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Angst vor faulen Eiern: Blair sagt Autogrammstunde ab
Der PR-Termin für die Autobiografie des früheren britischen Premierministers Tony Blair in der Londoner Kunstgallerie Tate Modern ist annulliert worden. Am vergangenen Samstag war der Ex-Premier bei einem Anlass in Dublin von Kriegsgegnern mit Schuhen und Eiern beworfen worden. Ähnliche Szenen an nobler Adresse wollte Blair nun offenbar vermeiden.
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Die Autogrammstunde könnte zu unnötigen Kosten und einem erhöhten Arbeitsaufwand für die Polizei führen, er wolle aber keine Umstände bereiten, so die offizielle Erklärung von Blair für die Verschiebung des PR-Termins in der Londoner City. Ein neuer Termin steht bislang nicht fest.
Statt Ruhm und Ehre erntet Blair Buhrufe
Der wirkliche Grund für die Annullierung dürfte aber die heftigen Reaktionen von Kriegsgegnern auf die Autobiografie des früheren Premiers sein. Am Samstag war Blair bei seinem Auftritt heftig beschimpft worden. Aufgebrachten Demonstranten bewarfen Blair mit Eiern, Plastikflaschen und Schuhen. In seinem Buch verteidigt der einstige Regierungschef unter anderem seine Entscheidung für den Einmarsch der Briten im Irak im Jahr 2003.
Ungeachtet der Protestwelle ist das Buch «A Journey» in Grossbritannien der meist verkaufte Titel beim Internethändler Amazon und in den USA unter den Top Ten.
(agenturen/blur)
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