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Nach den Aktien könnten auch Obligationen «gefährlich» werden

Montag, 6. September 2010, 17:54 Uhr

Über Jahre waren Obligationen die «konservative, sichere» Alternative zu Aktien. Während Aktienbesitzer in den letzten Jahren im Schnitt Geld verloren, konnten Obligationeninhaber satte Gewinne einstreichen. Nun warnen Experten vor einer «Obligationen-Blase».

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Die Voraussetzungen für einen überhitzten Obligationenmarkt sind gegeben. Seit die USA bessere Konjunkturdaten ausgewiesen haben als befürchtet, steigen die Zinsen wieder etwas an. Als Folge davon könnten die Gewinne am Markt wegbrechen.

UBS warnt, Bank Bär beruhigt

Dazu kommt, dass der Obligationenmarkt ausgetrocknet ist. Die Nachfrage ist deutlich höher als das Angebot, die Preise können dadurch zu schnell zu hoch steigen. Der Experte bei der UBS spricht davon, dass eine so entstehende «Blase» platzen könnte. Dann würden die Preise für Obligationen in den Keller fallen. Die Empfehlung: Obligationen verkaufen, solange die Preise noch unter der Decke sind.

Entspannter sieht die Situation der Chef-Analyste der Bank Julius Bär. So habe man vor rund 15 Jahren vor einer «Blase» im Aktienmarkt gewarnt. Die Situation sei damals ähnlich gewesen, und die Werte seien noch weitere vier Jahre gestiegen.

(sf/fasc)

Kommentare aktiv...

M. Heldner, Samstagern
(Finanzen Mann)
Verfasst am: 7.9.2010 16:20

Obligationen "gefährlich"

In der TV-Berichterstattung wird völlig ausser... mehr

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N. Binsberger, St. Gallen
(NBinsberger Frau)
Verfasst am: 7.9.2010 2:42

Achtung!

Gefährlich ist aktuell alles, was ein Einkommen... [1]  mehr

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