Wirtschaft
Mehr Wohnungen im Bau, aber weniger in Planung
Der Wohnungsbau in der Schweiz läuft weiter auf Hochtouren. Im zweiten Quartal 2010 wurden 9750 neue Wohnungen erstellt, das sind 2,5 Prozent mehr als in der Vorjahresperiode. Noch im Bau waren 67'420 Wohnungen (+12 Prozent). Gleichzeitig zeichnet sich eine Verlangsamung ab: Die Zahl der Baubewilligungen ging leicht zurück.
Artikel bewerten
Artikel teilen
Mehr Wohnungen fertiggestellt wurden vor allem in Gemeinden mit zwischen 5000 und 10'000 Einwohnern sowie bis zu 2000 Einwohnern, wie das Bundesamt für Statistik mitteilt.
In den Agglomerationen Bern, Genf, Basel und Zürich sank hingegen die Zahl der neu erstellten Wohnungen um insgesamt knapp ein Fünftel. Eine massive Zunahme wurde in Lausanne festgestellt (+46 Prozent).
Noch in der Bauphase befanden sich Ende Juni rund 67'420 Wohnungen. Das sind 12 Prozent mehr als noch vor einem Jahr. Zunahmen gab es in sämtlichen Gemeindegrössen im Umfang von 2 bis 21 Prozent.
In den Agglomerationen der fünf grössten Städte befanden sich 8,5 Prozent mehr Wohnungen im Bau. Neben der Agglomeration Bern (+45 Prozent) war auch in Genf mit 22,4 Prozent eine beträchtliche Zunahme zu beobachten. In Lausanne waren rund 7 Prozent weniger Wohnungen im Bau als in der Vorjahresperiode.
Weniger Baubewilligungen
Negativ entwickelten sich im zweiten Quartal die Baubewilligungen. Ihre Zahl ging um knapp 2 Prozent auf 11'810 Wohnungen zurück. In den Agglomerationen der fünf grössten Städte sank die Zahl der Baubewilligungen gar um 17 Prozent. Mehr Wohnungen bewilligt wurden in Basel und Lausanne.
(sda/meip)
Meldungen im Tagesverlauf
- Aussenseiter Santorum mischt US-Vorwahlen auf
- Der Schweiz droht der Verkehrsinfarkt
- Tausendfache Telefonabzocke: Fahndung auch in der Schweiz
- Streit um Falklandinseln: Buenos Aires schaltet UNO ein
- OSZE: Muslime in der Schweiz zunehmend diskriminiert
- Muslime in der Schweiz organisieren ein «Parlament»
- YouTube: Reich werden mit Schminktipps
- Pensionskassen heben Frauen-Rentenalter auf 65
- Behörden lassen Skandalarzt gewähren
- Farbkübel leck: Obi lässt Kundin im Stich
- Welches Navigationssystem Stau umfährt
- Frankreichs Energieverbrauch auf Rekordniveau
- Lausanne beendet NLB-Qualifikation mit Sieg
- Dortmund gibt sich keine Blösse
- Djourou verlängert bei Arsenal
- Die Griechen streiken – Gespräche über Reformen dauern an


Frauen-Rentenalter: Pensionskassen erhöhen auf 65
Therme Vals: Einheimische steigen ins Bieterrennen ein
200 Jahre Charles Dickens: Von wegen «gute alte Zeit»
Grausiger Fund: Schneeschuhläufer stossen auf Leiche
Aussenseiter Santorum mischt US-Vorwahlen auf
Der Schweiz droht der Verkehrsinfarkt
Tausendfache Telefonabzocke: Fahndung auch in der Schweiz
Streit um Falklandinseln: Buenos Aires schaltet UNO ein
Mann bei Hausbrand in Horw getötet
Jugend ohne Job: UNO warnt vor fataler Entwicklung
Berlin: Pergamonaltar ab 2014 in Renovation
Die berühmte «Mona Lisa» hat eine Zwillingsschwester
UBS macht 4,2 Milliarden Franken Reingewinn
Die Griechen streiken – Gespräche über Reformen dauern an
Russland unterstützt Assad – Lawrow gefeiert


















E. Cook, Zürich
)
(mdj.cook
Verfasst am: 6.9.2010 16:02
Was nützt uns das Ganze...
wenn durch die Einwanderung alle Wohnungen sofort... mehr
Zustimmen — 19 Leser sind auch dieser Meinung.
Ablehnen — 12 Leser sind anderer Meinung.
Heiklen Inhalt melden antworten
Heiklen Inhalt melden antworten