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«Ein Nein zuviel»: Italienischer Bürgermeister erschossen
In der italienischen Region Kampanien ist ein Bürgermeister auf offener Strasse erschossen worden. Angelo Vassallo, Bürgermeister der Ortschaft Pollica, wurde laut Augenzeugen am Steuer seines Autos getötet. Ein befreundeter Richter spricht von einem «Nein» zuviel, weswegen er ermordet wurde.
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Der 57-jährige Mitte-links-Politiker und engagierte Umweltschützer sei von seinem Bruder tot aufgefunden worden. Die Polizei zitierte Augenzeugen, denen zufolge Unbekannte dem Bürgermeister am Sonntag vor dessen Haus aufgelauert hatten. Als Vassallo ankam, näherten sie sich demnach dem Auto und schossen dem Politiker in den Kopf, in den Hals und ins Herz.
«Stets an vorderster Front»
Die Polizei erklärte, die Tat aus dem Hinterhalt erinnere an Hinrichtungen der Camorra, der örtlichen Mafia. Pollica befindet sich unweit von Neapel, der Hochburg der Camorra. In dem Küstenort in Kampanien machen viele Nordeuropäer Ferien. Vassallo war für sein Engagement für die Umwelt bekannt. Im Januar führte er ein Bussgeld von tausend Euro für Menschen ein, die Zigarettenstummel auf den Boden werfen. Er erreichte zudem eine besonders gute Wasserqualität im Meer von Pollica.
Nach seiner Ermordung blieben die meisten Geschäfte und Lokale in dem 2500-Einwohner-Ort am Montag geschlossen. Ein Freund Vassallos, der Richter Raffale Marino, sagte, er sei sich sicher, dass die Tat auf das Konto der Camorra gehe. «Er wurde für ein Nein zuviel ermordet», sagte er. «Ein Nein an Menschen, die keine negativen Antworten ertragen.»
Der mit den Ermittlungen beauftragte Staatsanwalt Alfredo Grecco sagte, Vassallo sei in letzter Zeit besorgt gewesen und habe ihn «über bestimmte Sachen auf dem Laufenden gehalten». «Er war ein Mann, der gegen Kriminalität gekämpft hat und der stets an vorderster Front stand.»
(sda/fasc)
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M. Freedomlover, Himmelsschloss
)
(Maxfreedomlover
Verfasst am: 7.9.2010 14:42
ein wahrer Freund, dieser "Richter"?
ein skandalöser Kommentar seines... mehr
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