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Japanische Theatergruppe geehrt

Sonntag, 5. September 2010, 17:52 Uhr

Das 31. Zürcher Theater Spektakel ist zu Ende gegangen. 70 der insgesamt 107 Vorstellungen waren ausverkauft oder zu 75 Prozent ausgelastet. Den Förderpreis 2010 erhielt die japanische Gruppe Faifal.

Das Leitungsteam ziehe künstlerisch wie finanziell «eine positive Bilanz», hiess es von Seiten der Medienverantwortlichen. Das vielseitige und teilweise anspruchsvolle Programm mit Produktionen aus Asien, Lateinamerika und Afrika sei bei Publikum und Kritik «auf grosse Offenheit, Interesse und erfreuliche Resonanz» gestossen.

Bild Tanzende Personen im Freien.
Nicht nur zuschauen, sondern auch mitmachen war am Theater Spektakel in Zürich angesagt. keystone

Besonders erfolgreich war der Schwerpunkt Asien. Dessen 23 Vorstellungen waren ausverkauft oder erreichten die budgetierte Auslastung von 75 Prozent. Durchwegs ausverkauft waren die Stücke der Schweizer Gruppen, die allesamt mit neuen Aufführungen aufwarteten.

Die durchschnittliche Auslastung aller Vorstellungen liegt bei 77 Prozent (2009: 85 Prozent). Verkauft wurden insgesamt 27'500 Tickets, leicht weniger als 2009 (29'000). Als Grund für die leichte Abschwächung nennt eine Mediensprecherin Produktionen, die nur beschränkte Zuschauerzahlen zuliessen. Zudem habe sich das teilweise schlechte Wetter negativ auf die Absätze an der Abendkasse ausgewirkt.

Preis und Anerkennung

Zum 15. Mal verlieh das Theater Spektakel den mit 30'000 Franken dotierten ZKB Förderpreis. Er ging dieses Jahr an die japanische Gruppe Faifal für ihre Produktion «My name is I love you». Das Stück erzähle «experimentell, schnell, leicht und lustvoll» über den «Alltag in einer hoch technisierten und kapitalisierten Welt», schreibt die Jury in ihrer Begründung.

Die zweite Auszeichnung, der ZKB Anerkennungspreis in Höhe von 5000 Franken, wurde den brasilianischen Performerinnen Marcela Levi und Flavia Meireles für die Choreografie «around the hole everything is edge» verliehen. Damit haben die Künstlerinnnen laut Jury «einen berührenden Raum voller Bilder zu den Themen Krieg und Gewalt geschaffen», der zum Nachdenken anrege.

(sda/horm)

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P. Zünd, Zürich
(Seneca1986 Mann)
Verfasst am: 6.9.2010 0:44

Die Ehrung ist

verdient. super.

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