Kultur
Walliser Suonen sollen ins Weltkulturerbe
Seit Donnerstag tagt in Sitten ein Colloquium, an dem die Walliser Suonen Gegenstand des Interesses sind. Diskutiert wird die Frage, ob die traditionellen Bewässerungskanäle in die Liste des UNESCO-Kulturerbes aufgenommen werden sollen.
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Am Freitag hat die Walliser Kantonsregierung grünes Licht für eine Kandidatur gegeben. Auch Bundesvertreter sind der Meinung, dass die Suonen im Kanton Wallis ins Weltkulturerbe gehören.
Erste Vorstösse im Herbst
Am 15. Oktober folgt ein erster Schritt: die Schaffung einer Suonen-Vereinigung. Dies bestätigt Emmanuel Reynard, Präsident des Organisationskomitees und Professor für Geografie an der Universität Lausanne.
Fast 200 dieser spektakulären Bauten gibt es auf Walliser Boden. Zusammen sind sie 1000 Kilometer lang.
Grundlage für funktionierende Landwirtschaft
Für die alten Walliser waren die Kanäle von grosser Bedeutung. Mithilfe der Suonen konnten die Bauern Wasser aus Gebirgsbächen oder von Gletschern zu den trockenen Feldern an den Bergflanken transportieren. Dies war in den niederschlagsarmen Gebieten grundlegend für landwirtschaftliches Arbeiten.
Sogar heute noch werden viele Felder auf diese Art bewässert. Auch beim Kampf gegen Waldbrände sind die Suonen eine grosse Hilfe.
(sda/jena)
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P. D., Esslingen am Neckar
)
(Peterle
Verfasst am: 5.9.2010 8:58
Nur ein Bewässerungsgraben
Die Chinesen haben viele davon, werden die jetzt... mehr
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R. Fauser, Augsburg
)
(Binzottl
Verfasst am: 4.9.2010 20:04
Kurzlebige Kunststoffrohre und zerbröselnde Betonplatten gehören nicht
an den Suonen verbaut. Sowas ist nicht mal eine... mehr
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W. Kathriner, Sarnen
)
(A.
Verfasst am: 4.9.2010 18:48
Wenn ich in fünfhundert Jahren wieder auf die Welt komme
möchte ich diese Suonen noch in Funktion sehen... mehr
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