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«Jahrhundertvertrag»: Zuger Xstrata mit 4,2-Milliarden-Deal

Freitag, 3. September 2010, 1:24 Uhr

Der in Zug ansässige Bergbaukonzern Xstrata hat mit dem peruanischen Staat einen Vertrag über 4,2 Milliarden Dollar abgeschlossen. Staatspräsident Alan Garcia nannte ihn den «Vertrag des Jahrhunderts». Xstrata erhält damit das Recht, in der Gebirgsregion Apurimac im Süden Perus die Kupfermine Las Bambas zu betreiben.

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Peru ist bereits der zweitgrösste Kupferexporteur der Welt. Wenn der Rohstoff wie geplant ab 2014 in Las Bambas gewonnen werden kann, dürfte das Land den Kupferabbau um 30 Prozent steigern.

Viertgrösster Kupferhersteller

Die Investition des Zuger Konzerns in die Mine entspricht drei Prozent des peruanischen Bruttoinlandprodukts. Im Gegensatz zu hunderten anderem Bergbauvorhaben in Peru, bei denen die verantwortlichen Konzerne in die Kritik gerieten, stiess Las Bambas bis anhin auf wenig Widerstand bei der lokalen Bevölkerung.

Xstrata gab erst im Juli eine Investition von 1,47 Milliarden Dollar in die peruanische Mine Antapaccay bekannt. Der Konzern ist nach eigenen Angaben der weltweit viertgrösste Hersteller von Kupfer mit einer Jahresproduktion von 907'000 Tonnen (2009).

(sda/fasc)

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P. D., Esslingen am Neckar
(Peterle Mann)
Verfasst am: 3.9.2010 8:26

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