Wirtschaft
Stabiles Wachstumstempo im zweiten Quartal
Das Wirtschaftswachstum in der Schweiz hat sich im zweiten Quartal 2010 fortgesetzt. Nach Angaben des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) erhöhte sich das Bruttoinlandprodukt (BIP) gegenüber dem Vorquartal um 0,9 Prozent. Im Jahresvergleich ergab sich rein rechnerisch ein richtiger Wachstumssprung.
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In den beiden Quartalen davor, hatte das sogenannte Verlaufswachstum 1,0 Prozent und 0,7 Prozent betragen. Im Jahresvergleich ergab sich ein richtiger Wachstumssprung.
Entwicklung des realen Bruttoinlandproduktes
| Q2 2010 | Q2 2010 | |
| (Veränderung in % zu Q2 2009) | (Veränderung in % zu Q1 2010) | |
| Konsumausgaben | +1.4 | 0.0 |
| a) private Haushalte | +1.5 | 0.0 |
| b) Staat | +0.8 | -0.1 |
| Bruttoanlageinvestitionen | +3.0 | +2.1 |
| a) Ausrüstungen | +5.7 | +2.8 |
| b) Bau | +0.1 | +1.3 |
| Inland Endnachfrage | +1.8 | +0.4 |
| Inlandnachfrage | +1.1 | +2.1 |
| Exporte | +14.6 | +1.7 |
| a) Waren | +13.3 | +0.1 |
| b) Dienstleistungen | +17.6 | +5.3 |
| Gesamtnachfrage | +5.9 | +2.0 |
| Importe | +12.1 | +4.6 |
| a) Waren | +14.4 | +4.0 |
| b) Dienstleistungen | +3.7 | +6.9 |
| Bruttoinlandprodukt | +3.4 | +0.9 |
| Quelle: Quartalsschätzungen seco |
Die Wirtschaftsleistung des Berichtsquartals lag um 3,4 Prozent höher als im zweiten Quartal 2009. Das ist aber weitgehend ein Erholungseffekt - im zweiten Quartal des Vorjahres steckte die Schweiz tief in der Rezession, in dies sie im Sog der Finanzkrise gerutscht war, und das BIP war um 3,3 Prozent geschrumpft.
Starke Nachfrage im Inland
Getrieben wurde das Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal von der Nachfrage im Inland. Vor allem Unternehmen haben wieder mehr investiert. Die Bruttoanlage-Investitionen stiegen um 2,1 Prozent, wobei die Bauinvestitionen mit 1,3 Prozent etwas weniger stark zulegten. Die Ausrüstungsinvestitionen wuchsen um 2,8 Prozent.
Der private Konsum lag im zweiten Quartal saisonbereinigt auf demselben Wert wie im Vorjahr. Weniger ausgegeben haben Konsumenten aber für Nahrungsmittel, Getränke, für die Gesundheit, Freizeit und die Kultur. Der Staatskonsum war erneut rückläufig (-0,1 Prozent).
Die Exporte von Waren und Dienstleistungen stiegen insgesamt um 1,7 Prozent. Dabei entwickelten sich die Warenausfuhren mit 0,1 Prozent aber schwächer als die Exporte von Dienstleistungen (+5,3 Prozent). Die Importe verzeichneten insgesamt ein Wachstum von 4,6 Prozent.
Leicht höher als erwartet
Volkswirtschafter hatten mit einem Wachstum des BIP von 0,8 Prozent gegenüber dem Vorquartal gerechnet und waren von einem Anstieg um 2,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal ausgegangen.
(reuters/sda/sf)
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H. Hasler, Thalwil
)
(Euklid
Verfasst am: 2.9.2010 10:19
Es ist ein sehr ungesundes Scheinwachstum
welches generiert wird aus einer nach wie vor... [1] mehr
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