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Schmolz+Bickenbach: «Es geht überall aufwärts»

Donnerstag, 2. September 2010, 11:55 Uhr

Der Stahlkonzern Schmolz+Bickenbach hat die Krise offenbar überwunden. 4,4 Millionen Euro verdiente das Unternehmen im ersten Halbjahr unter dem Strich. Im Vorjahreszeitraum schrieb der Stahlkonzern einen Verlust von 149 Millionen Euro.

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Zugelegt hat Schmolz+Bickenbach auch beim Umsatz. Dieser betrug 1,91 Milliarden Franken, im ersten Halbjahr 2009 hatte er bei 1,36 Milliarden gelegen. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) betrug 63,8 Millionen Franken Euro (2009: Verlust von rund 216.

Für die Schweizer Betriebe stellt der momentan schwache Euro zwar ein Problem dar. Nicht so für die anderen europäischen Werke. Diese profitierten laut CEO Niemeyer sogar von der Euro-Schwäche, weil diese sie international konkurrenzfähig mache.

«Unsere Produkte werden wieder benötigt»

Der Stahlkonzern profitierte insgesamt von der weltweiten Erholung der Konjunktur. «Es geht überall aufwärts», sagte Konzernchef Benedikt Niemeyer der «Tagesschau». «Die Produkte, welche wir herstellen, werden wieder überall benötigt.»

Schmolz+Bickenbach: «Es geht überall aufwärts»

Dies auch, da die Kunden des Stahlkonzerns den Abbau ihrer Lagerbestände abgeschlossen haben. Entsprechend haben sich Bestellungseingang, Abliefermengen und Auftragsbestand substanziell erhöht.

Die Kapazitäten seien nun über mehrere Monate ausgelastet. Schmolz+Bickenbach rechnet deshalb für das Gesamtjahr 2010 wieder mit einem deutlich positiven operativen Ergebnis. Wenngleich Konzernchef Niemeyer betont, dass man noch längst nicht auf dem Niveau der Jahre 2007 und 2008 sei, «aber wir sind auf dem Weg dorthin».

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(sda/awp/sf/schl)

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