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China wird die Monster-Staus nicht los

Donnerstag, 2. September 2010, 13:15 Uhr

Berufspendler wissen es: Im Stau stehen kostet Zeit und Nerven. Doch was sich in China immer wieder abspielt, lässt die alltäglichen Staus in der Schweiz geradezu lachhaft aussehen. Denn dort kann so ein Stau auch mal mehrere Tage dauern - und mehr als 100 Kilometer Länge erreichen. Besserung ist nicht in Sicht.

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Der Stau war bis zu 100 Kilometer lang und brachte China weltweit den wenig rühmlichen Titel des «Stau-Weltmeisters» ein. Mitte August ging auf den Strassen nordwestlich von Peking gar nichts mehr. Erst nach zehn Tagen hatte sich die überlange Blechlawine wieder aufgelöst. Einige Personen sollen bis zu neun Tage festgesessen sein.

Bild Personen im Stau, campierend.
Wenn die Autobahn zum Campingplatz wird: Leiden im Monster-Stau von Mitte August. reuters

Wenige Tage später, am 28. August, ging erneut nichts mehr – wiederum auf der selben Autobahn. Mit «nur» 30 Kilometern Länge war der Stau jedoch geradezu kurz - zumindest für chinesische Verhältnisse.

Doch spätestens jetzt ist klar: An solche Riesen-Staus müssen sich die Chinesen gewöhnen. Denn auch aktuell geht auf der Autobahn, welche Peking mit der Inneren Mongolei verbindet, nichts mehr. Nach drei Tagen ist die Blechschlange auf mittlerweile 120 Kilometer angewachsen.Und weil nun viele Leute versuchen, auf die Bahn auszuweichen, ist auch dort viel Geduld gefragt.

Neuer Monster-Stau in China (Mandarin)

Der Autobahnabschnitt ist definitiv zum Symbol der Probleme der Volksrepublik und ihrer rasant wachsenden Wirtschaft geworden. Die Blechlawinen auf den Überlandstrassen sind aber nur Teil eines gigantischen Verkehrsproblems. Denn da heute nirgendwo in der Welt so viele Autos verkauft werden wie in China, sind auch die Städte völlig verstopft.

Der Verkauf von Autos stieg 2009 um 45 Prozent. Allein in Peking werden heute jeden Tag mehr als 2000 Autos neu zugelassen. Da der Verkehr häufig nur im Schritttempo vorankommt, müssen die Pekinger je nach Nummernschild an einem Tag der Woche ihr Auto stehenlassen.

Dennoch eroberte sich Peking im «Leidens-Index» der gequälten Pendler in Metropolen weltweit einen Spitzenplatz: «Nirgendwo sind die Staus schlimmer», titelten Zeitungen.

(agenturen/sf/schl)

Kommentare aktiv...

P. D., Esslingen am Neckar
(Peterle Mann)
Verfasst am: 5.9.2010 10:01

Wie schreibt man

STAU auf chinesisch?

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G. Bossert, Safenwil
(GaBo Frau)
Verfasst am: 2.9.2010 16:19

NUN entschuldigt der Wirtschaftsboom

die überlastete Mobilität auf den Strassen,... [1]  mehr

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F. Auchter, Zürich
(Hotzeplotz Mann)
Verfasst am: 2.9.2010 15:31

UNglabliche Naivitaet

Liebi Verena Sie sagen es ja selbst, nicht die... mehr

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