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Grünes Licht für Sanierung der Laufenbrücke

Daniel Stadelmann
Donnerstag, 2. September 2010, 18:47 Uhr

Die bald 100-jährige «Maillart»-Brücke in Laufenburg soll nicht länger eine zweigeteilte Brücke bleiben. Die Behörden des Aargauer Städtchens dürfen die geplante Sanierung jetzt vollziehen. Sie soll so aussehen, wie die deutsche Seite. Diese ist seit eineinhalb Jahren gepflastert. Damit weist die Aargauer Regierung eine Beschwerde von Einwohnern ab, wie «Schweiz aktuell» berichtet.

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Beitrag «Schweiz Aktuell» vom 2. September 2010

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Bild Die Ortstafel Laufenburg AG auf der Brücke.
Die Schweizer Seite der «Maillart»-Brücke ist noch ungepflastert. sf

Die Bewohner hatten gegen das Sanierungskonzept des Fahrbahnbelages opponiert. Die Behörden sahen eine Ausstattung mit Pflastersteinen vor, da auf beiden Seiten des Städtchens ebenfalls Pflastersteine ausgelegt sind. Die Brücke war ursprünglich asphaltiert und seit längerem für den Verkehr geschlossen.

Es handelt sich um eine der ersten Betonbrücken der Schweiz, erbaut 1922 vom Zürcher Ingenieur Robert Maillart. In den Augen einiger Einwohner von Laufenburg kommt dies einer Verschandelung der Brücke gleich, sie legten in der Folge Beschwerde gegen einen positiven Entscheid des Aargauer Baudepartements ein.

Denkmalpflege nicht glücklich

Die Sanierung der Brücke auf Schweizer Seite liegt seither auf Eis – hingegen ist die Brücke auf der deutschen Seite seit Dezember 2008 gepflastert.

Allerdings ist auch die Aargauer Denkmalpflege nicht glücklich mit der Pflastersteinlösung. Denkmalpfleger Markus Sigrist spricht von einer «gestalterischen Fehlleistung», die künftige Generationen nach Möglichkeit wieder umkehren sollen. Es ist geplant, dass die Laufenbrücke demnächst unter kantonalen Schutz gestellt wird.

Der Entscheid der Aargauer Regierung kann innert 30 Tagen beim Aargauer Verwaltungsgericht angefochten werden.

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