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International

US-Notenbankchef Bernanke im Kreuzverhör

Donnerstag, 2. September 2010, 21:56 Uhr

In Washington hat Ben Bernanke, Chef der Zentralbank Federal Reserve vor der Krisen-Kommission des Parlaments antraben müssen. Im Zentrum stand die Frage, wie es 2008 zur Finanzkrise kommen konnte – aber auch wie eine solche künftig verhindert werden kann. Bernanke war damals eine zentrale Figur.

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Ein Rückblick und Lehren aus der Krise. «Tagesschau»-Beitrag vom 2. September 2010

«Der Staat muss in Schieflage geratene Grossbanken schliessen, wenn sie das gesamte Finanzsystem gefährden.» Das erklärte US-Notenbankchef Ben Bernanke vor einem Untersuchungsausschuss in Washington.

«Wenn die Krise uns eines gelehrt hat, dann das: Das Problem 'too big to fail' (zu gross, um sie untergehen zu lassen) muss gelöst werden», sagte Bernanke. Es müsse einen Weg geben, um Unternehmen geregelt scheitern zu lassen.

Bernanke widerspricht Lehman-Chef

Ein Bereich, wo alle stark zulegen sollten, sei die internationale Kooperation. Es brauche Verträge, ähnlich wie Steuerabkommen. Da jedes Land eigene Regeln, wie Konkursverfahren etc. habe, so Bernanke.

Zugleich verteidigte er die Haltung der Notenbank beim Zusammenbruch der Investmentbank Lehman Brothers im Jahr 2008. Das Wall-Street-Unternehmen habe einfach nicht genügend Sicherheiten für ein Darlehen gehabt, sagte Bernanke.

Tags zuvor hatte der frühere Lehman-Chef Richard Fuld erklärt, die Bank hätte gerettet werden können, doch die Finanzregulatoren hätten ihre Hilfe verweigert.

Die Untersuchungs-Kommission arbeitet nun einen Schlussbericht zur Finanzkrise aus. Empfehlungen legt sie im Dezember Regierung und Parlament vor.

(sf/ap/engf)

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R. Blaser, Aeschi
(Resalb Mann)
Verfasst am: 3.9.2010 3:25

Auflagen unumgänglich

Grund für Finanzkrise ist doch einfach der, dass... [1]  mehr

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