International
Polizei erschiesst Geiselnehmer in einem TV-Sender
Die US-Polizei hat einen Geiselnehmer erschossen, der in der Zentrale des US-Fernsehsenders Discovery Channel drei Menschen in seine Gewalt gebracht hatte. Alle Geiseln konnten sicher entkommen.
Artikel bewerten
Artikel teilen
Die meisten der 1'900 Menschen, die in der Konzernzentrale in einem Vorort von Washington arbeiteten, hatten das Gebäude nach Polizeiangaben zuvor sicher verlassen. Motiv der Geiselnahme war möglicherweise der Ärger des Mannes über das Programm des Senders, dem er vorwarf, nicht genug zur Rettung der Erde zu tun.
Der Geiselnehmer war den Angaben zufolge durch den Haupteingang in das Gebäude marschiert. Er nahm dann zwei Mitarbeiter des Senders und einen Wachmann als Geiseln. Die Polizei verhandelte mehrere Stunden mit ihm. Er hatte eine Faustfeuerwaffe, mehrere Metallkanister waren an seinem Körper festgebunden. Der Polizeichef des Bezirks Montgomery erklärte, ein Sprengsatz sei detoniert, als die Polizisten auf den Geiselnehmer geschossen hätten. Es werde nun geklärt, ob in den übrigen Behältern auch Sprengstoff war.
Aus Polizeikreisen verlautete, bei dem Geiselnehmer handele es sich vermutlich um einen Mann, der in der Vergangenheit als Umweltaktivist vor dem Sender protestiert habe. Medienberichten zufolge wurde er 2008 festgenommen, nachdem er vor dem Gebäude Tausende von Dollar in die Luft warf. Mit der Aktion wollte er nach eigenen Worten dagegen protestieren, dass das Programm von Discovery nichts zur Rettung der Erde unternehmen.
(ap/koua)
Meldungen im Tagesverlauf
- Auf dem Tenniscourt: «Fedrinka» bekommen süssen Besuch
- Herzogin Catherine: Erster offizieller Auftritt ohne William
- Credit Suisse hat ein mageres Jahr hinter sich
- Davis Cup 1992: Schweiz schnupperte am grossen Triumph
- Shaqiri definitiv zu Bayern München
- Overtime-Sieg von Anaheim
- Zankapfel Renten – Einigung in Athen lässt auf sich warten
- Kadetten vor kapitalem Heimspiel
- Skihütten-Feeling im Auto – dank Cheminée
- 38-jähriger Familienvater stirbt bei Lawinenunfall am Pilatus
- UNO erwägt gemeinsame Beobachtermission mit Arabern in Syrien
- 3D-Drucker erstellt Objekte auf Knopfdruck
- Gespräche über Nacht: Einigung in Athen in Sicht
- Barça steht im Cup-Finale, Juve schlägt Milan
- US-Steuerstreit: UBS gab Daten von Konkurrenten weiter
- Gladbach und Bayern im Cup-Halbfinal


38-jähriger Familienvater stirbt bei Lawinenunfall am Pilatus
Credit Suisse hat ein mageres Jahr hinter sich
3D-Drucker erstellt Objekte auf Knopfdruck
Kältewelle und Sturm: Der Winter zeigt sich von der erbarmungslosen Seite
Orell Füssli: Buchhandel drückt massiv auf den Gewinn
Zankapfel Renten – Einigung in Athen lässt auf sich warten
Skihütten-Feeling im Auto – dank Cheminée
Berlin: Pergamonaltar ab 2014 in Renovation
Einigung über Megafusion zwischen Glencore und Xstrata
Kein Käse: Schweizer Produkte trotz Frankenstärke beliebt
Hersteller will Preis für Gripen senken
AKW Mühleberg notfallmässig abgeschaltet
SVP will keinen kriminellen Zuppiger
Morden in Syrien geht weiter – Homs unter Raketenbeschuss














