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Öl-Plattform explodiert - langer Ölfilm im Meer
Rund vier Monate nach dem Untergang der BP-Plattform «Deepwater Horizon» hat sich erneut eine Explosion auf einer Ölplattform im Golf von Mexiko ereignet. 13 Menschen gingen dabei über Bord, mindestens einer davon wurde verletzt. Ausserdem hat sich bereits ein etwa 1,5 Kilometer langer und 30 Meter breite Ölspur auf dem Wasser gebildet.
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Die US-Küstenwache teilte mit, dass ein Helikopterpilot um 10 Uhr (Ortszeit, 17 MESZ) berichtet habe, dass neben einer brennenden Plattform 13 Menschen im Wasser trieben.
Neun Helikopter und vier Schiffe der Küstenwache seien darauf zur rund 145 Kilometer südlich von Vermilion Bay im US-Bundesstaates Louisiana gelegenen Plattform aufgebrochen.
Küstenwachen-Sprecher John Edwards sagte dem Sender MSNBC, es gebe noch keine Erkenntnisse über die Art der Verletzungen der Arbeiter, die offenbar von der Insel sprangen, um sich zu retten. Sie hätten allesamt Schutzanzüge getragen. Die Rettungsarbeiten seien im Gange. Später werde dann nach den Ursachen für die Explosion geforscht.
Die Plattform stand nach dem Unglück in Flammen. Die Küstenwache stützte ihre Angaben über den Ölschleier im Wasser auf Aussagen von Mitarbeitern der Plattform. Dagegen hatte ein Sprecher der Betreiberfirma Mariner Energy dem US-Sender CNN zuvor gesagt, bei einem ersten Flug über der Unglücksstelle sei zunächst keine Verschmutzung entdeckt worden.
Anders als die «Deepwater Horizon», die in rund 1500 Metern Öl förderte, steht die neue Unglücksplattform in Gewässern, die nur rund hundert Meter tief sind. CNN berichtete, auf der nun explodierten Plattform werde derzeit kein Öl gefördert.
Die US-Regierung in Washington teilte mit, dass zunächst Informationen über den Vorfall gesammelt würden. Wenn es Berichte über Verschmutzung gebe, würden Massnahmen eingeleitet, sagte Präsidentensprecher Robert Gibbs.
Die Umweltschutzorganisation Greenpeace reagierte alarmiert auf den erneuten Unfall im Golf von Mexiko. «Wie viele Male spielen wir noch mit menschlichen Leben, der Wirtschaft und den Ökosystemen?», sagte der Meeresexperte von Greenpeace in den USA, John Hocevar, der Nachrichtenagentur AFP. «Es ist Zeit, dass wir aus unseren Fehlern lernen.»
Der Unfall ereignete sich mehrere hundert Kilometer von der Stelle entfernt, an der am 20. April die vom britischen Ölriesen BP betriebene Plattform «Deepwater Horizon» explodiert war. Danach waren schätzungsweise 660'000 Tonnen Öl ins Wasser geströmt. Der Ölfluss konnte erst Mitte Juli mit einer Abdeckhaube gestoppt werden.
Bei dem Unglück waren elf Arbeiter ums Leben gekommen. BP erklärte umgehend, an der Plattform von Mariner Energy in keiner Weise beteiligt zu sein. Allerdings ist die Ölbranche eng verwoben: Mariner wird gerade in einem 2,7 Milliarden Dollar schweren Geschäft vom Rivalen Apache geschluckt.
Der US-Förderer Apache wiederum hat BP mehrere Öl- und Gasfelder für 7 Milliarden Dollar abgekauft. Mit dem Geld bezahlt BP die Schäden der Ölpest durch die «Deepwater Horizon».
(agenturen/coro/stom)
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G. Bossert, Safenwil
)
(GaBo
Verfasst am: 3.9.2010 13:32
WER MACHT WEN für WAS VERANTWORTLICH?
Grundsätzlich gilt, " OHNE permanente... mehr
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B. seiler, pop
)
(brunomax
Verfasst am: 3.9.2010 0:12
s. rutishauser
man arbeitet an neuen technologien !!es ist nie... mehr
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M. Bracher, Bern
)
(Unternehmer
Verfasst am: 3.9.2010 0:04
1,5 Kilometer langer und 30 Meter breite Ölspur
entspricht einer Fläche von 45000m2, also rund 4... mehr
Zustimmen — 4 Leser sind auch dieser Meinung.
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