International
Nahost: «Es wird ein schwerer Weg für beide Seiten»
In den USA haben die Friedensgespräche zwischen Israel und den Palästinensern begonnen. Beide Seiten sind sich einig, dass die Verhandlungen nicht einfach werden. Einig sind sie sich auch, dass sie endlich Frieden wollen. Die Gespräche zwischen Israels Ministerpräsident Netanjahu und Palästinenser-Präsident Abbas werden Mitte September im Nahen Osten fortgesetzt.
- 16.09.10: USA: Fortschritte bei Nahost-Gesprächen
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- Ziel eines «unabhängigen, palästinensischen Staates»
- Ein «Friedensschrei» für Nahost
- 01.09.10: Nahostgespräche finden trotz blutigen Anschlägen statt
- 31.08.10: Geheime Nahost-Friedensgespräche
- SF Wissen: Gaza und Westjordanland
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An einer Medienkonferenz informierte US-Aussenministerin Hillary Clinton zusammen mit dem israelischen Premier Benjamin Netanjahu und dem palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas über das Ziel der Verhandlungen.
Skepsis und Hoffnung
Innerhalb eines Jahres soll eine Lösung gefunden sein, sagte Clinton bei der Eröffnung der Verhandlungsrunde. Angestrebt wird eine Zweistaatenlösung.
Clinton sprach von einem wichtigen Schritt. Es sei für beide Seiten keine leichte Entscheidung gewesen, wieder an den Verhandlungstisch zu kommen, sagte sie in Washington.
Auch Israels Premier Netanjahu betonte, dass die Gespräche nicht leicht werden würden. Mit Blick auf Palästinenserpräsident Abbas sagte er:
Zudem betonte Netanjahu die Bedeutung der Sicherheit. «Sicherheit ist das Fundament des Friedens.» Es sei daher wichtig die Mörder, die immer wieder Anschläge mit vielen Toten begingen, zu finden und zu stoppen. «Sie wollen unsere Leute töten, unseren Staat töten, unseren Frieden töten.» Das müsse aufhören.
Gesprächsbereit und zuversichtlich äusserte sich auch Palästinenserpräsident Abbas. Auch er bekräftigte, alles tun zu wollen, um der Region Frieden zu bringen.
Anschliessend zogen sich die Parteien zu Gesprächen hinter verschlossenen Türen zurück. Das Auftaktgespräch dauerte rund 90 Minuten. Über den Inhalt der Gespräche gibt es noch keine Informationen.
Die in Gaza herrschende radikalislamische Hamas ist bei den Gesprächen nicht dabei. Sie lehnen die Verhandlungen ab.
Die beiden SF-Korrespondenten rechnen einem baldigen Frieden im Nahen Osten denn auch kaum Chancen zu. Grösster Konfliktpunkt ist die Siedlungspolitik. Bei einem Entgegenkommen aus Israelischer Seite würde Netanjahus Regierungskoalition auseinanderfallen.
Auch Zugeständnisse von Seiten Abbas würden zu nichts führen, da dies von den Hamas nicht akzeptiert würde. Mehr dazu im Video.
Obama nannte die Gespräche zuvor eine Chance, wie sie vielleicht niemals wiederkommen werde. «Sie können es sich nicht leisten, sie verstreichen zu lassen», mahnte der US-Präsident die Konfliktparteien vor Beginn der Beratungen.
(sda/kokb/engf)
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O. toneatti, bern
)
(olgar
Verfasst am: 3.9.2010 11:23
Dieses unnütze Verhandlungsjahr
hat nur für Israel Vorteile. Diese können... mehr
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W. Kathriner, Sarnen
)
(A.
Verfasst am: 3.9.2010 10:07
D. Generation
von welcher Genration sind Sie... mehr
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D. Generation, Bern
)
(Generation
Verfasst am: 3.9.2010 8:45
2 Völker
Witzig wenn man bedenkt, dass dort nicht einmal 2... mehr
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