Wirtschaft
Die SBB schreibt weiterhin schwarze Zahlen
Gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres konnte die SBB das Konzernergebnis im ersten Halbjahr 2010 um 25 Prozent auf 165,9 Mio. Franken steigern - nicht zuletzt dank des Vulkanausbruchs auf Island.
Der Vulkanausbruch hatte im Frühling verbreitet den Flugverkehr lahmgelegt, wovon die Bahn durch Mehrverkehr profitieren konnte. Zum guten Ergebnis beigetragen haben auch der Immobilienbereich (+131,3%) und der Personenverkehr (+10,3%). Bei der Infrastruktur konnte das Defizit um 58% auf 11,2 Mio. Franken gesenkt werden.
Noch mehr Stammkunden
Ende Juni 2010 waren 405'000 Generalabos (+5,7%) und fast 2,3 Millionen Halbtaxabos (+2,3%) im Umlauf. Nach Aussage von CEO Meyer sind GAs für die SBB aber nicht besonders rentabel. Wer täglich zwischen Zürich und Bern pendle, habe das Abo nach bereits zwei Monaten amortisiert.
Die Zahl der von den Kunden zurückgelegten Kilometer stieg auf rekordmässige 8,505 Milliarden (+4,1%). Noch nie wurden im Personenverkehr mehr Reisende und mehr Personenkilometer verzeichnet.
Weiterhin düster sieht es bei SBB Cargo aus. Gegenüber dem Vergleichsperiode des Vorjahres verdoppelte sich das Defizit auf fast 50 Mio. Franken - obwohl die Leistung um 17,5% zunahm. Die SBB führt die roten Zahlen in erster Linie auf den schwachen Euro-Kurs sowie Mehrkosten für den Rollmaterialunterhalt zurück.
«Besorgniserregende Entwicklung bei der Verschuldung»
Das insgesamt erfreuliche Halbjahresresultat kann laut SBB nicht über die «besorgniserregende Entwicklung bei der Verschuldung» hinwegtäuschen. Diese erhöhte sich unter anderem wegen aufgenommener Darlehen zur Sanierung der SBB-Pensionskasse und der Investitionen in neues Rollmaterial.
Für die Sanierung der SBB-Pensionskasse schoss das Unternehmen 938 Mio. Franken ein. Es rechnet damit, dass die verzinsliche Verschuldung von heute 8,1 Mrd CHF bis 2013 auf rund 9,7 Mrd. Franken ansteigen wird.
(sda/sf)
Meldungen im Tagesverlauf
- Brandkatastrophe in Katar fordert 19 Todesopfer
- Zorn über Wahlausgang auf Ägyptens Strassen
- Shaqiri erneut «Spieler des Jahres»
- Elvis-Grabstätte kommt unter den Hammer
- Ungefährdeter Sieg für die Ukraine
- Saudi-Arabien: «Schlampe» wegen lackierter Fingernägel
- Fukushima-Strahlung in Thunfischen vor USA
- SP könnte Steuerabkommen kippen
- Golden Gate Bridge im Lichterregen
- Annan ist schockiert über Massaker in Syrien
- Bankia stürzt ab – Madrilenische Börse ebenfalls
- Wacker Thun verpasst Titel knapp
- 18 Milliarden Euro Hilfen für griechische Banken
- Sion verbleibt in der Super League
- Zwei Tote bei Absturz von Schweizer Flugzeug in Deutschland
- «Solar Impulse» bleibt vorläufig in Madrid


Saudi-Arabien: «Schlampe» wegen lackierter Fingernägel
Elvis-Grabstätte kommt unter den Hammer
Brandkatastrophe in Katar fordert 19 Todesopfer
Auch die Migros will Nespresso Konkurrenz machen
Zorn über Wahlausgang auf Ägyptens Strassen
Bankia und Katalonien am Bettelstab
Afghanistan: Gasangriffe sollen Mädchen vom Schulbesuch abhalten
Bankia stürzt ab – Madrilenische Börse ebenfalls
Die möglichen Szenarien der Bundesratswahl
Steinbrück: Abkommen mit der Schweiz begünstigt Steuerbetrüger
Jetzt sorgen Militärvelos für rote Köpfe
Ägypten: «Der schlimmste denkbare Albtraum ist eingetroffen»
Jeder zehnte Velofahrer ab 1. Juni nicht versichert













C. Kirk, Klingonia
)
(Bulldozer
Verfasst am: 2.9.2010 20:24
kein Wunder
Wenn ich ab und zu mal ein Zug fahre und auch... mehr
Zustimmen
Ablehnen
Heiklen Inhalt melden antworten
Heiklen Inhalt melden antworten