Wirtschaft
Feldschlösschen schliesst Cardinal-Brauerei
Die traditionsreiche Brauerei Cardinal in Freiburg wird im Juni 2011 geschlossen. Das Cardinal-Bier wird weiterhin produziert, aber bei Feldschlösschen in Rheinfelden (AG). Der Freiburger Staatsrat reagierte schockiert auf die Nachricht. Er wolle die Geschäftsleitung von Feldschlösschen auffordern, auf die Schliessung der Brauerei Cardinal zu verzichten.
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In Freiburg sollen im Juni des nächsten Jahres 18 Mitarbeitende vorzeitig pensioniert werden. Die übrigen 57 erhalten ein Stellenangebot von Feldschlösschen, wie das Aargauer Unternehmen mitteilte.
An der Marke Cardinal - der Nummer 2 in der Schweiz - will Feldschlösschen aber nicht rütteln: Cardinal bleibe «ein wichtiger Pfeiler im umfassenden Bierportfolio», heisst es in der Mitteilung. Die zahlreichen Sponsoringverträge von Cardinal würden weitergeführt.
Folge eines dänischen Entscheids
Feldschlösschen führt den Entscheid auf einen Beschluss seines Mutterhauses Carlsberg in Dänemark zurück. Dieses habe entschieden, einen Produktionsauftrag von Rheinfelden zur französischen Tochter Kronenbourg zu verlagern.
Weil der Produktionsausfall in Rheinfelden ungefähr dem Volumen der Produktion in Freiburg entspreche, werde die Cardinal-Produktion im Juni 2011 an den Rhein verlegt. «Aus betriebswirtschaftlichen Gründen können nicht zwei grosse Produktionsbetriebe mit ungenügender Auslastung aufrechterhalten werden», schreibt Feldschlösschen.
Der Entscheid sei «unumgänglich». Kündigungen könnten vermieden werden, wenn die Angestellten die Jobangebote annähmen. Um in Freiburg Entlassungen zu vermeiden, werde es auch an anderen Unternehmensstandorten zu vorzeitigen Pensionierungen kommen.
Schon 1996 drohte Cardinal Schliessung
Der Freiburger Staatsrat wird die Geschäftsleitung von Feldschlösschen auffordern, auf die Schliessung der Brauerei Cardinal per Juni 2011 zu verzichten. Das hat der Freiburger Staatsratspräsident Beat Vonlanthen bekanntgegeben.
Er wolle nun «sehr bald» den Chef der Feldschlösschen-Gruppe treffen, um mit ihm zu besprechen, unter welchen Umständen der Entscheid rückgängig gemacht werden könnte. Vonlanthen räumte allerdings ein, dass es schwierig sein dürfte, Feldschlösschen-Chef Thomas Metzger zu überzeugen.
Im Vergleich zu 1996, als Feldschlösschen - damals noch als Feldschlösschen-Hürlimann-Holding - schon einmal Cardinal schliessen wollte, hätten sich die Verhältnisse geändert, so Clément weiter. Dies, da Feldschlösschen nun seinerseits eine Tochtergesellschaft sei.
1996 war bei Cardinal der Abbau von 200 der damals 300 Stellen geplant. Kurze Zeit später protestierten in der Saanestadt 10'000 Menschen auf der Strasse gegen den Entscheid. 80'000 unterzeichneten eine Petition an Feldschlösschen. Danach nahm das Aargauer Unternehmen den Beschluss zurück.
(sda/horm)
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F. Frei, Buriram
)
(thaifritz
Verfasst am: 1.9.2010 7:23
Wenn die Arbeitskraft immer teurer wird, ...
... muss halt weiter rationalisiert werden. Das... mehr
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I. Ndlovu, Mbombela
)
(Ndlovu
Verfasst am: 31.8.2010 16:33
Schade fuer die Arbeitsplaetze...
.. aber mal ehrlich, das Cardinal war kein gutes... mehr
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P. noob, Fuqing
)
(noob
Verfasst am: 31.8.2010 16:18
Da freuen sich aber die Transporteure,
wenn mehr alkaholisiertes Wasser durch die... mehr
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