Schweiz
Merz scheitert mit vereinfachtem Mehrwertsteuer-Satz
Die Wirtschaftskommission des Nationalrats (WAK) will bei der Mehrwertsteuer nichts von einem Einheitssatz von 6,5 Prozent wissen. Sie weist den Vorschlag von Finanzminister Hans-Rudolf Merz zurück und verlangt vom Bundesrat ein Zwei-Satz-Modell.
Artikel bewerten
Artikel teilen
Die WAK empfiehlt ihrem Rat mit 12 zu 10 Stimmen bei 2 Enthaltungen, die Vorlage an den Bundesrat zurückzuweisen.
Insbesondere möchte die Kommission, dass für das Gesundheits- und Bildungswesen, Kultur- und Sportveranstaltungen sowie wohltätige Institutionen Ausnahmen gelten sollen. Dem reduzierten Satz unterstellen möchte die WAK die Nahrungsmittel, das Gastgewerbe und die Beherbergung.
Wirtschaftsstandort Schweiz stärken
Nichts wissen wollte die Kommission aber davon, die Vorlage gleich zu versenken. Die WAK anerkenne, dass die Revisionsvorlage die Rechtssicherheit verbessere, die Transparenz erhöhe und die Kundenorientierung der Verwaltung stärke, hiess es.
Aus diesen Gründen empfiehlt die WAK dem Nationalrat mit 16 zu 8 Stimmen auf die Vorlage einzutreten. Ziel müsse es sein, eine Vorlage auszuarbeiten, mit der der Wirtschaftsstandort Schweiz gestärkt und gefördert werde.
Sollte sich der Nationalrat dieser Meinung anschliessen, wird das von Hans-Rudolf Merz verfolgte Projekt weiter verzögert. Im Juni hatte der Bundesrat auf Antrag des Finanzministers eine Zusatzbotschaft zur MWSt-Reform verabschiedet, mit der dem Projekt neuen Schub verliehen werden sollte. Die Vorschläge von Merz waren nämlich schon vor zwei Jahren auf Widerstand gestossen.
(sda/fref)
Meldungen im Tagesverlauf
- Tunesischer Präsident will Potentatengelder zurück
- Computervirus «Flame» gilt als neue Cyber-Waffe
- Miami Heat legt im Conference-Final vor
- Brandkatastrophe in Katar fordert 19 Todesopfer
- Zorn über Wahlausgang auf Ägyptens Strassen
- Shaqiri erneut «Spieler des Jahres»
- Elvis-Grabstätte kommt unter den Hammer
- Ungefährdeter Sieg für die Ukraine
- Saudi-Arabien: «Schlampe» wegen lackierter Fingernägel
- Fukushima-Strahlung in Thunfischen vor den USA
- SP könnte Steuerabkommen kippen
- Golden Gate Bridge im Lichterregen
- Annan ist schockiert über Massaker in Syrien
- Bankia stürzt ab – Madrilenische Börse ebenfalls
- Wacker Thun verpasst Titel knapp
- 18 Milliarden Euro Hilfen für griechische Banken


Elvis-Grabstätte kommt unter den Hammer
Computervirus «Flame» gilt als neue Cyber-Waffe
Brandkatastrophe in Katar fordert 19 Todesopfer
Zorn über Wahlausgang auf Ägyptens Strassen
Tunesischer Präsident will Potentatengelder zurück
Bankia und Katalonien am Bettelstab
Afghanistan: Gasangriffe sollen Mädchen vom Schulbesuch abhalten
Bankia stürzt ab – Madrilenische Börse ebenfalls
Die möglichen Szenarien der Bundesratswahl
Steinbrück: Abkommen mit der Schweiz begünstigt Steuerbetrüger
Jeder zehnte Velofahrer ab 1. Juni nicht versichert
Jetzt sorgen Militärvelos für rote Köpfe
Ägypten: «Der schlimmste denkbare Albtraum ist eingetroffen»



















P. Stauffer, Bern
)
(Flumi
Verfasst am: 1.9.2010 15:06
Die vereinfachte MwSt soll gerecht sein?
Sie trifft vor allem Familien mit Kindern. Das... mehr
Zustimmen — 4 Leser sind auch dieser Meinung.
Ablehnen
Heiklen Inhalt melden antworten
Heiklen Inhalt melden antworten
W. Ostermeier, Buchs
)
(Paresis
Verfasst am: 1.9.2010 13:31
Tourismus wird zu unrecht bevorzugt
6,4% MWST. für alle finde ich nicht nur richtig... mehr
Zustimmen — 5 Leser sind auch dieser Meinung.
Ablehnen — 5 Leser sind anderer Meinung.
Heiklen Inhalt melden antworten
Heiklen Inhalt melden antworten
E. Verena, Zürich
Verfasst am: 1.9.2010 13:15
die Nase voll
Langsam aber sicher habe ich die Nase voll von... mehr
Zustimmen — 3 Leser sind auch dieser Meinung.
Ablehnen — 3 Leser sind anderer Meinung.
Heiklen Inhalt melden antworten
Heiklen Inhalt melden antworten