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Freiburg setzt «Cardinal-Task-Force» ein

Dienstag, 31. August 2010, 13:52 Uhr, Aktualisiert 16:57 Uhr

Freiburg wehrt sich gegen die Schliessung der Cardinal-Brauerei. Der Freiburger Staatsrat hat eine «Cardinal-Task-Force» eingesetzt und angekündigt, die Geschäftsleitung von Feldschlösschen aufzufordern, auf die Schliessung der Brauerei Cardinal per Juni 2011 zu verzichten. Auch die Gewerkschaft Unia handelt. Sie will sich zusammen mit dem Personal gegen die Schliessung einsetzen. Auf Kampfmassnahmen will man aber vorerst verzichten.

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Analyse von SF-Korrespondent Bruno Bossart

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Der Freiburger Staatsratspräsident Beat Vonlanthen wolle nun «sehr bald» den Chef der Feldschlösschen-Gruppe treffen, um mit ihm zu besprechen, unter welchen Umständen der Entscheid rückgängig gemacht werden könnte.

Beat Vonlanthen zur Bedeutung von Cardinal für den Kanton Freiburg

Vonlanthen räumte allerdings auch ein, dass es schwierig sein dürfte, Feldschlösschen-Chef Thomas Metzger zu überzeugen.

Unia wehrt sich gegen die geplante Schliessung

Es sei stossend, dass der Konzern nicht vorgängig das Gespräch mit den Behörden gesucht habe, schreibt die Freiburger Kantonsregierung in ihrer Mitteilung. Mit der Schliessung von Cardinal verlören Stadt und Kanton ein Unternehmen mit Symbolkraft und ein historisches Schmuckstück.

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Die Belegschaft sei am frühen Dienstagmorgen vom Schliessungsentscheid überrumpelt worden, kritisierte Unia-Regionalsekretär Armand Jaquier. Am Nachmittag besprachen sich Gewerkschaftsvertreten und Belegschaft ein erstes Mal. Auf Kampfmassnahmen will man vorerst verzichten, sagte ein Sprecher zu «tagesschau.sf.tv». Die Unia betonte, man wolle eine Verhandlungslösung, welche den Erhalt des Standorts erlaube.

Steuererleichterung ohne Gegenleistung

Der Brauereikonzern Carlsberg, zu dem die Feldschlösschen-Gruppe mit «Cardinal» gehört, verzeichne steigende Gewinne, schreibt die Unia weiter. Dennoch müssten 75 Arbeitsplätze verschwinden. Dies bedeute das Ende einer langen Brauerei-Tradition in Freiburg.

Es sei nicht akzeptabel, dass ein Konzern, der im Kanton Freiburg von Steuererleichterungen profitiere, sich nicht an sein Versprechen zur Erhaltung der Brauerei und der Arbeitsplätze halte.

(sda/blur/godc)

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N. Binsberger, St. Gallen
(NBinsberger Frau)
Verfasst am: 1.9.2010 1:19

Too big to fail

Ich meine, der Staat sollte hier eingreifen. Es... mehr

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W. Ostermeier, Buchs
(Paresis Mann)
Verfasst am: 31.8.2010 21:50

Die Gewerkschaften werden es sicher richten ....

Die Frage ist nur in welche Richtung. Freiburg... mehr

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R. Meier

Verfasst am: 31.8.2010 17:15

Wir sind Sportler; wir trinken keinen

Alkohol. Wir brauchen keine Brauereien, sondern... [1]  mehr

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