Inhalt

Schoch wird neuer Programm-Chef beim SRF

Montag, 30. August 2010, 19:04 Uhr, Aktualisiert 21:03 Uhr

Hansruedi Schoch wird Leiter der neuen Abteilung Programme und Stellvertreter des SRF-Direktors. Die Geschäftsleitung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) ist jedoch noch nicht komplett. Für die Abteilungen Unterhaltung sowie Kommunikation und Marketing wurde die Leitung noch nicht bestimmt.

Artikel bewerten

  • Durchschnittliche Bewertung: 3
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5

Artikel teilen

Der Verwaltungsrat der SRG SSR ernannte auf Antrag des Regionalvorstands der SRG Deutschschweiz (SRG.D) zudem folgende weiteren Abteilungsleiter und Mitglieder der SRF-Geschäftsleitung: Für die Abteilung Kultur Nathalie Wappler und für die Abteilung Sport Urs Leutert. Diego Yanez wird Chefredaktor Fernsehen und Lis Borner Chefredaktorin Radio. Sie werden zusammen mit SRF-Direktor Rudolf Matter Anfang nächsten Jahres die Konvergenz-Ära einläuten.

Die neuen Verantwortlichen:

Der 44-jährige Hansruedi Schoch ist seit Oktober 2009 interimistischer Chefredaktor des Schweizer Fernsehen. Zusammen mit Rudolf Matter, dem neuen Direktor des ab Anfang 2011 zusammengeführten Schweizer Radio und Fernsehens (SRF), war Schoch gleichzeitig Koprojektleiter des regionalen Konvergenzprojekts SRG.D.

Der neue Chefredaktor TV Diego Yanez arbeitet seit 22 Jahren beim Schweizer Fernsehen, seit 2007 als Nachrichtenchef und stellvertretender Chefredaktor. Der 52-jährige Yanez war unter anderem Nahostkorrespondent in Jerusalem sowie als stellvertretender Redaktionsleiter von «Quer» und «10vor10» tätig.

Lis Borner, neue Chefredaktorin Radio, ist seit 2007 stellvertretende Chefredaktorin Information von Schweizer Radio DRS. Sie ist in dieser Funktion verantwortlich für die Morgenprimetime und leitet DRS 4 News. Die 50-jährige Borner war massgeblich beteiligt am Aufbau von DRS 4 News, sowie von «Info3» und «Heute Morgen».

Die Abteilung Kultur wird neu von Nathalie Wappler geleitet. Sie arbeitet seit 2005 für das Schweizer Fernsehen, seit Anfang 2008 ist sie Redaktionsleiterin von «Sternstunden». Vor ihrer Tätigkeit für das Schweizer Fernsehen war die 42-Jährige unter anderem für das 3sat-Format «Kulturzeit» sowie für das ZDF tätig.

Urs Leutert wird Leiter der Abteilung Sport von SRF. Der 56-Jährige leitet seit 1991 die Abteilung Sport des Schweizer Fernsehens. Seit 1996 ist er zudem für die dem Generaldirektor direkt unterstellte Business Unit Sport verantwortlich. Vor seiner Tätigkeit beim Fernsehen war Leuthard für Schweizer Radio DRS tätig.

Bereits zuvor war Guy Luginbühl zum Abteilungsleiter Finanzen sowie Dieter Fahrni (Stabschef), Florian Galliker (Human Resources) und Andrea Hemmi (Unternehmenskommunikation) zu Stabstellenleitern respektive zur Stabstellenleiterin ernannt worden.

Unterhaltungschef noch nicht bestimmt

Noch nicht besetzt sind die Abteilungsleiter im Bereich Unterhaltung sowie Kommunikation und Marketing. SRF-Direktor Rudolf Matter begründete die noch offenen Stellen in der «Tagesschau» damit, dass das Auswahlverfahren sehr zeitaufwendig sei.

Matter: Fachkompetenz und Wille zur Konvergenz zentral

Die neue GL soll die Arbeit per 1. Januar aufnehmen, sagte Matter weiter. Vorbereitungsarbeiten für das Konvergenzprojekt seien bis dann aber jetzt schon im Gange. Hier seien die neuen GL-Mitglieder ab sofort involviert.

Weiteres Sparpaket von 20 Millionen Franken

Der Verwaltungsrat der SRG SSR hat zudem weitere Sparmassnahmen im Umfang von 20 Millionen Franken beschlossen. Umgesetzt werden sollen die Einsparungen bei den Löhnen, durch lineare Kürzungen in verschiedenen Bereichen und einen Abbau bei Events und Medienpartnerschaften.

Bereits umgesetzt werden Sparpakete von über 100 Millionen Franken pro Jahr. Einen Programmabbau soll es nicht geben.

Der Verwaltungsrat hat zudem beschlossen, dass die SRG SSR ab nächstem Jahr im Durchschnitt der vierjährigen Finanzperiode von 2011 bis 2014 mit einem ausgeglichenen Ergebnis abschliessen muss.

(sf/fref)

Kommentare aktiv...

J. Lorber, Zürich
(JeffLorber Mann)
Verfasst am: 31.8.2010 8:45

Ade Freiheit

Auch hier zeigt sich, es ist in der Schweiz nicht... mehr

Zustimmen — 8 Leser sind auch dieser Meinung.
Ablehnen — 2 Leser sind anderer Meinung.

Heiklen Inhalt melden antworten

Dieser Artikel wurde archiviert. Die Kommentarmöglichkeit wurde deshalb deaktiviert. Vielen Dank für Ihr Interesse.