Schweiz
Komitee wehrt sich gegen Ausländerstimmrecht
Kein Stimmrecht ohne Bürgerrecht: Mit diesem Argument macht sich ein bürgerliches Komitee für die Ablehnung der kantonalen Volksinitiative «zäme läbe - zäme schtimme» im Kanton Bern stark.
Artikel bewerten
Artikel teilen
Die Initiative, über die am 26. September abgestimmt wird, will den Gemeinden, ermöglichen, Ausländerinnen und Ausländern ein Stimmrecht zu erteilen. Die Einführung des Ausländerstimmrechts ist für die Gemeinden freiwillig.
Angst um Schweizer Rechsprechung
Nach schweizerischem und kantonalem Verfassungsrecht seien Stimm- und Wahlrecht untrennbar mit dem Bürgerrecht verbunden, schreibt das Komitee in einer Mitteilung.
Mit dem Herauslösen des kommunalen Stimm- und Wahlrechts für einzelne Gruppen schaffe die Initiative einen Zustand, der nicht dem demokratischen Rechtsempfinden entspreche. Städte wie Bern würden das Stimmrecht wohl relativ rasch einführen, und damit die Landgemeinden unter Druck setzen, mutmasste der Brienzer Gemeindepräsident und FDP-Grossrat Peter Flück.
Natürlicher Weg zur Einbürgerung
Die Initiative reihe sich ein «in eine ganze Serie von Versuchen linker Komitees, das Ausländerstimmrecht einzuführen», führte Nationalrat und SVP-Kantonalpräsident Rudolf Joder in einem Schreiben aus. Das Ausländerstimmrecht sei im Kanton Bern bisher stets klar gescheitert.
Das Stimm- und Wahlrecht sei auch kein Mittel zur Integration von Ausländerinnen und Ausländern, sondern ein Recht innerhalb des demokratischen Systems.
Der Weg zur Mitbestimmung müsse über eine erfolgreiche Integration laufen, die sich schliesslich in der Einbürgerung ausdrücke, sagte Grossrat und EDU-Kantonalpräsident Peter Bonsack.
(sda/olsm)
Meldungen im Tagesverlauf
- Kodak-Kameras sind tot, lang lebe Kodak
- Hart, härter, am härtesten – Kleine Schneebader in der Ukraine
- Kältewelle ist gutes Geschäft für Öl- und Stromproduzenten
- Sauber mit Problemen im Test
- Konkurrenzkampf in Nati so gross wie nie
- Fernando Gonzalez hört im März auf
- Die Geheimnisse der Xenia Tchoumitcheva
- Berlinale-Eröffnung: Glamourös und politisch
- Verschneiter Ätna spuckt Lava
- Griechen einigen sich mit IWF und EU auf Sparplan
- Verfahren gegen Sarkozy-Vertrauten Woerth
- Neue Hoffnung für Grosssägerei in Domat/Ems
- Affäre Hainard: Schlüsselperson freigesprochen
- Der Kälte trotzen
- Shaqiri: «Wollte unbedingt zu einem Topverein»
- 11 Jahre Berufsverbot für Star-Ermittler Garzón


«Costa Concordia»: Angst vor Umweltdesaster hält an
Neue Banknoten kommen frühestens 2013
11 Jahre Berufsverbot für Star-Ermittler Garzón
Machtkampf im Ferienparadies Malediven
Kodak-Kameras sind tot, lang lebe Kodak
Hart, härter, am härtesten – Kleine Schneebader in der Ukraine
Kältewelle ist gutes Geschäft für Öl- und Stromproduzenten
Einigung über Megafusion zwischen Glencore und Xstrata
Bis heute Mittag: Ultimatum der Kreditgeber an Athen
3D-Drucker erstellt Objekte auf Knopfdruck
UNO erwägt gemeinsame Beobachtermission mit Arabern in Syrien
Hersteller will Preis für Gripen senken
Häufige Eisenbahn-Suizide von Schweizer Jugendlichen
AKW Mühleberg notfallmässig abgeschaltet
Neue Details zu Majak-Uran in Schweizer AKW


















M. Bertschinger, Nunningen
)
(matthias4208
Verfasst am: 1.9.2010 14:25
Demokratie ist ein Prozess, ...
... in dessen Verlauf sich gerade... mehr
Zustimmen
Ablehnen — 4 Leser sind anderer Meinung.
Heiklen Inhalt melden antworten
Heiklen Inhalt melden antworten
M. Bertschinger, Nunningen
)
(matthias4208
Verfasst am: 1.9.2010 14:22
Ohne hier wohnhaften Menschen...
...auch gleiche Rechte und Chancen einzuräumen,... mehr
Zustimmen — 2 Leser sind auch dieser Meinung.
Ablehnen — 1 Leser ist anderer Meinung.
Heiklen Inhalt melden antworten
Heiklen Inhalt melden antworten
P. Jegerlehner, Ostermundigen
)
(bantiger
Verfasst am: 31.8.2010 17:25
Was heisst denn
I. Ndlovu "So heisst es wohl im Kt.... mehr
Zustimmen — 7 Leser sind auch dieser Meinung.
Ablehnen — 2 Leser sind anderer Meinung.
Heiklen Inhalt melden antworten
Heiklen Inhalt melden antworten