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International

Stuttgart: Aktivisten besetzen Bagger - Politiker wollen reden

Montag, 30. August 2010, 10:09 Uhr, Aktualisiert 16:29 Uhr

Die Proteste gegen den umstrittenen neuen Bahnhof in Stuttgart zeigen Wirkung: Nach Bahnchef Rüdiger Grube hat nun auch Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) einen Runden Tisch angeboten. Zuvor hatten Gegner des Bahnhofprojekts in einer spektakulären Störaktion einen Bagger besetzt und die Abbrucharbeiten behindert.

Zehn Aktivisten überwanden gegen 04.30 Uhr den Bauzaun vor dem Nordflügel. Drei von ihnen kletterten dann auf den vor dem Gebäude stehenden Abrissbagger, ketteten sich an und hielten diesen bis kurz vor 10.00 Uhr besetzt. Dies teilte ein Polizeisprecher mit.

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Die Protestierenden befestigten ein Transparent mit den Worten «Hallo, gehts noch?» am Bagger. keystone

Mit einer Hebebühne wurden sie von einem Spezialeinsatzkommando heruntergeholt und vorläufig in Gewahrsam genommen. Die sieben anderen Aktivisten, die bereits am frühen Morgen in Gewahrsam genommen wurden, sind mittlerweile freigelassen worden.

4,1 Mrd. Euro für umstrittenes Bahnprojekt

Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) und der Fraktionsvorsitzende der Grünen im Landtag, Winfried Kretschmann, kündigten derweil an, Gegner und Befürworter des Projekts zu einem Runden Tisch einzuladen.

Auch Bahnchef Rüdiger Grube hatte sich am Wochenende überraschend zu Gesprächen mit den Gegnern des Vorhabens noch im September bereiterklärt. Vorbedingungen wie einen Baustopp lehnte er ab. Nach der bisher grössten Demonstration gegen Stuttgart 21 mit mehreren Zehntausend Teilnehmern am Freitagabend kündigten die Ausbaugegner weitere Proteste an.

Die Projekt-Gegner begrüssten das Angebot, forderten aber zugleich einen sofortigen Abrissstopp. «Wir sind für Gespräche offen, wenn die Abrissarbeiten gestoppt werden», sagte der Sprecher der Initiative Parkschützer.

Seit Wochen lehnen sich Gegner des Bahnprojekts Stuttgart 21 gegen den Neubau auf. Bei dem 4,1 Mrd. Euro teuren Projekt Stuttgart 21 soll der Kopfbahnhof in eine unterirdische Durchgangsstation umgewandelt und an die künftige Schnellbahntrasse nach Ulm angeschlossen werden. Kritiker halten das Bauvorhaben unter anderem für zu teuer.

So gross wird der neue Bahnhof - Google-Animation der Fläche, welche der neue Grossbahnhof einnehmen soll

(sda/sprm)

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G. Niedermann, Zürich
(giselaniedermann Frau)
Verfasst am: 30.8.2010 14:06

Irgendwann muss sich der Bürger

wehren! Staat weist nur Schulden aus, keine Geld... [2]  mehr

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R. S., A.
(aix Mann)
Verfasst am: 30.8.2010 12:13

Betreten auf eigene Gefahr

Ohne Rücksicht weiterarbeiten. Mir scheint als... mehr

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M. Egger, Zürich

Verfasst am: 30.8.2010 10:29

wie im ZÜRCHER- HB

NUR WIRD ES IN stuttgard . nur noch... mehr

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