Schweiz
Ethikerin erstaunt über Bundesgericht im Fall Rappaz
Das Bundesgericht hat gestern entschieden, dass der Walliser Hanfbauer Bernard Rappaz zwangsernährt werden soll, sollte er wieder in den Hungerstreik treten. Mediziner reagierten mit Unverständnis auf dieses Urteil. Und auch ein Mitglied der Nationalen Ethikkomission setzt Fragezeichen.
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Falls eine bleibende Schädigung seiner Gesundheit oder der Tod nicht anders abzuwenden sei, solle der Walliser Hanfbauer Berhard Rappaz zwangernährt werden. Dieser Entscheid des Bundesgerichts vom Donnerstag wirft Fragen auf.
Kaum nachvollziehen können diesen Entscheid nicht nur die Mediziner, sondern auch Ethiker sind erstaunt. Obwohl man die Begründung des Urteils noch nicht kennt, kann Ethikkommissions-Mitglied Ruth Ella Baumann Hölzle die Meinung des Bundesgerichts nicht nachvollziehen.
Dass mit dieser Aussage faktisch der Staat für den Tod eines Häftlings verantwortlich sein würde, ist Ruth Ella Baumann Hölzle bewusst. Dennoch gelte es den Wunsch des Betroffenen zu respektieren. Die Aufgaben des Staates im Allgemeinen müssten hinterfragt werden.
(sf/olsm)
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W. Ostermeier, Buchs
)
(Paresis
Verfasst am: 28.8.2010 23:39
Frau Baumann Hölzle ist auf dem Holzweg
Ihre Aussage passiert nicht aus einer tiefen... mehr
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F. Frei, Buriram
)
(thaifritz
Verfasst am: 28.8.2010 5:49
Das Bundesgericht wendet Recht an.
Das ist seine einzige Aufgabe. Es muss als... mehr
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F. Frei, Buriram
)
(thaifritz
Verfasst am: 28.8.2010 5:43
Schuster bleib bei Deinem Leisten!
Das Bundesgericht hat zu prüfen, ob in den ihm... mehr
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