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Hochwasser Asien

Pakistanische Stadt wird nach Dammbruch geräumt

Freitag, 27. August 2010, 9:38 Uhr, Aktualisiert 13:57 Uhr

Aus Angst vor eine Überflutung der südpakistanischen Stadt Thatta haben die Behörden die 300‘000 Einwohner aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen. Zuvor hatten die Fluten einen Damm durchbrochen.

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Hunderttausende müssen ihre Dörfer verlassen.

Im Süden Pakistans mussten seit vergangenem Samstag bereits Hunderttausende von Leuten ihre Ortschaften zu verlassen, weil diese vom Hochwasser bedroht sind. Jetzt ist auch die Stadt Thatta bedroht. Die rund 300‘000 Bewohner wurden am Donnerstagabend angewiesen, Thatta zu verlassen und in sichere Gebiete zu begeben, sagte ein Behördenvertreter der Nachrichtenagentur AFP.

Bild Ein Mann sitzt auf einem übervoll beladenen Anhänger
Die Bewohner von Thatta nehmen alles mit, was auf ihren Wagen Platz hat. keystone

Wenn der gebrochene Damm nicht wieder geschlossen werden kann, droht der Stadt die Überflutung. Bislang brachten sich nach Angaben des Behördenvertreters rund 70 Prozent der Stadtbewohner in Sicherheit.

Pakistan kämpft seit nunmehr einem Monat gegen die schlimmsten Überschwemmungen seiner Geschichte. Von der Flutkatastrophe sind nach UNO-Schätzungen bis zu 20 Millionen Menschen betroffen. Rund ein Fünftel des Territoriums wurde überschwemmt, etwa 1600 Menschen starben.

(sda/coro)

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