Bundesratswahl 2010
Schneider-Ammann regelt seine allfällige Nachfolge
Johann Schneider-Ammann trifft Vorbereitungen für den Fall, dass er in den Bundesrat gewählt wird. In einem Brief an die Angestellten seiner Ammann-Gruppe hat er bekannt gegeben, wer auf seinen Posten in der Ammann-Gruppe nachfolgen soll.
Artikel bewerten
Artikel teilen
In einem Brief, der der «Aargauer Zeitung» vorliegt, informiert der Berner FDP-Nationalrat über die Konsequenzen einer allfälligen Wahl. Seinen Posten als Präsident des Verwaltungsrats würde sein Stellvertreter Roman Boutelier übernehmen, für den Vorsitz der Geschäftsleitung der Gruppe soll Ulrich Meyer einspringen.
Unruhe wegen Nachfolge-Frage
Schneider-Ammann tönt in dem Schreiben aber auch an, dass er weiterhin eine Rolle spielen will im Familienunternehmen: «Ich ginge nicht aus der Welt», so der Bundesratskandidat. Darüber hinaus seien keine Änderungen geplant, «die Aktionärsstruktur bleibt unverändert».
Mit dieser offensiven Informationsstrategie versucht Schneider-Ammann offenbar, Bedenken über seinen möglichen Abgang zu zerstreuen. Laut der «Aargauer Zeitung» kam in Langenthal, dem Standort seiner Ammann-Gruppe, zuletzt Unruhe auf wegen der Frage, wie es nach einem Abgang des Patrons weiterginge. Mit rund 1200 Angestellten ist das Unternehmen der grösste Arbeitgeber der Region.
Obwohl Schneider-Ammann nun die nötigen Vorkehrungen für den Fall einer Wahl getroffen hat, gibt er sich im Bezug auf seine Wahlchancen zurückhaltend: «Damit verabschiede ich mich heute nicht. Die Politik ist voller Überraschungen. Warten wir also den Wahltag ab.»
(sf/buet)
Kommentar verfassen
Um einen Leser-Kommentar zu verfassen, müssen Sie sich
hier kostenlos anmelden.
Meldungen im Tagesverlauf
- Computervirus «Flame» gilt als neue Cyber-Waffe
- Miami Heat legt im Conference-Final vor
- Brandkatastrophe in Katar fordert 19 Todesopfer
- Zorn über Wahlausgang auf Ägyptens Strassen
- Shaqiri erneut «Spieler des Jahres»
- Elvis-Grabstätte kommt unter den Hammer
- Ungefährdeter Sieg für die Ukraine
- Saudi-Arabien: «Schlampe» wegen lackierter Fingernägel
- Fukushima-Strahlung in Thunfischen vor den USA
- SP könnte Steuerabkommen kippen
- Golden Gate Bridge im Lichterregen
- Annan ist schockiert über Massaker in Syrien
- Bankia stürzt ab – Madrilenische Börse ebenfalls
- Wacker Thun verpasst Titel knapp
- 18 Milliarden Euro Hilfen für griechische Banken
- Sion verbleibt in der Super League






















B. Froehlich, Petra / Lesbos
)
(B.Froehlich
Verfasst am: 27.8.2010 16:13
So nicht !
Bundesrat oder Firma. Der Herr degradiert das Amt... mehr
Zustimmen — 7 Leser sind auch dieser Meinung.
Ablehnen — 3 Leser sind anderer Meinung.
Heiklen Inhalt melden antworten
Heiklen Inhalt melden antworten
U. Rothenbuehler, Bern
)
(Arcus5
Verfasst am: 27.8.2010 11:15
Erfolg seiner Firma?
Da ich diese Firma sehr gut kenne, weiss ich,... [1] mehr
Zustimmen — 6 Leser sind auch dieser Meinung.
Ablehnen — 6 Leser sind anderer Meinung.
Heiklen Inhalt melden antworten
Heiklen Inhalt melden antworten
M. Stalder, Thun
)
(butzli25
Verfasst am: 26.8.2010 20:53
Nein
Herr Schneider sollte in seiner Firma bleiben und... mehr
Zustimmen — 9 Leser sind auch dieser Meinung.
Ablehnen — 14 Leser sind anderer Meinung.
Heiklen Inhalt melden antworten
Heiklen Inhalt melden antworten