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Bundesratswahl 2010

Jacqueline Fehr will in den Bundesrat

Donnerstag, 26. August 2010, 17:39 Uhr, Aktualisiert 19:56 Uhr

Die Zürcher SP-Nationalrätin hat ihre Kandidatur für einen Bundesratssitz bekannt gegeben. Die 47-Jährige ist somit die vierte SP-Frau, welche sich um die Nachfolge von Bundesrat Moritz Leuenberger bewirbt.

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Fehr: Entscheidung von grosser Tragweite

«Politik ist meine Leidenschaft», sagte Fehr als sie ihre Kandidatur bekannt gab. Der Schritt in die nationale Exekutive reize sie, weil dort der politische Gestaltungsraum besonders gross sei.

Fehr: Könnte Amt mit voller Kraft ausführen

Die SP-Vizepräsidentin sieht ihre Chancen als intakt. Aber sie sei «ganz schlecht im Kaffeesatzlesen», relativierte sie.

Fehr meinte, auch ihre beiden Kinder hätten sich über ihren Entscheid gefreut. Wichtig sei ihr, dass ihr Nachwuchs so weiterleben könne wie bisher, meinte die Nationalrätin.

Fehr: «Meine Kinder finden es cool.»

Fehr gilt neben der Berner SP-Ständerätin Simonetta Sommaruga als aussichtsreiche Kandidatin für die Nachfolge Leuenbergers. Die Nationalrätin aus Winterthur ZH wird attestiert eine kenntnisreiche, sachbezogene Politikerin zu sein, die in Bundesbern sehr gut vernetzt ist.

Was sie von den anderen drei SP-Kandidatinnen abhebe, überlasse sie den Medien und schliesslich dem Parlament. Alle SP-Kandidatinnen hätten sehr hohe Fähigkeiten.

Die SP-Kandidatinnen (animierte Grafik)

Die Nomination von Fehr muss noch von der SP des Kantons Zürich abgesegnet werden: Die Kantonalpartei hält am kommenden Montag eine ausserordentliche Delegiertenversammlung dafür ab. Am selben Tag um Mitternacht läuft die Meldefrist für SP-Kandidaturen ab.

Bereits seit Tagen war über eine Kandidatur Fehrs spekuliert worden. Die 47-Jährige hatte ihren Entscheid bis zum letzten Zeitpunkt hinausgezögert.

Bild Grafik zeigt politische Ausrichtung.
Die politische Ausrichtung von Jacqueline Fehr. smartvote

Die SP-Bundeshausfraktion wird Mitte September eine oder mehrere Kandidatinnen nominieren. Die Bundesratswahl findet am 22. September 2010 statt - dann wird zudem die Nachfolge von Bundesrat Hans-Rudolf Merz (FDP) bestimmt.

In der FDP-Fraktion stehen fünf Kandidaturen zur Endauswahl. Die St. Galler Regierungsrätin Karin Keller-Sutter und der Berner Nationalrat und Unternehmer Johann Schneider-Ammann gelten als Favoriten sowohl für die Nomination durch die Fraktion als auch punkto Wahlchancen. Hinzu kommen die Nationalräte Ruedi Noser (ZH), Peter Malama (BS) und Ignazio Cassis (TI).

(sda/fref)

Kommentare aktiv...

P. Beutler

Verfasst am: 27.8.2010 15:34

Aus der rechten Ecke scheint man

vor Wurt zu kochen. Klar ist jetzt schon: als... mehr

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W. Kathriner, Sarnen
(A. Mann)
Verfasst am: 27.8.2010 15:21

solange unsere SVP Blocheristen

sich als Mehrheit der Schweizerbevölkerung... [1]  mehr

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R. Neiger, zürich
(Neiger Mann)
Verfasst am: 27.8.2010 12:06

das müsste man mal andere Länder und Völker

hören lassen, was hier einige schreiben. Was die... [4]  mehr

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